Toshiba will Datendichte auf Festplatten verfünffachen

Neue Köpfe und Bit-Pattern-Medien

Auf einer Fachkonferenz haben Forscher von Toshiba zwei Technologien vorgestellt, mit der sich die Datendichte auf Festplatten auch in den nächsten Jahren steigern lassen soll. Möglich werden so rechnerisch Laufwerke mit Dutzenden von Terabyte.

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Bereits in der vergangenen Woche fand in Washington die Konferenz "Magnetism and Magnetic Materials (Intermag)" statt. Zwei Vorträge von Toshiba waren laut Programm dort angesetzt, die Papiere sind nach bisherigem Stand aber noch nicht veröffentlicht. Das britische Register berichtet daraus jedoch, dass Toshiba derzeit zwei Methoden für höhere Dichte entwickelt.

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Die erste sind die schon seit Jahren diskutierten "Bit Patterned Media" (BPM), bei denen sich jeder Datenpunkt gezielt ansteuern lässt. Gelesen und geschrieben wird das durch neue Köpfe, die den GMR-Effekt durch Nanomaterialien stärker nutzbar machen.

Laut dem Register konnte Toshiba mit beiden Verfahren bereits Datendichten von 2,5 Terabit pro Quadratzoll erreichen und plant bis zu 5 Terabit. Üblich sind mit heutigen Produkten rund 500 Gigabit pro Quadratzoll. Mit einer Verfünffachung bei 2,5 Terabit ergäben sich so 3,5-Zoll-Laufwerke von bis zu 14 Terabyte und 2,5-Zoll-Geräte mit 3,2 Terabyte. Einen Zeitraum für die Serienreife nennt auch das Register nicht. Derartige neue Technologien brauchen in der Fertigung von Massenspeichern meist mehrere Jahre bis zum Einsatz in der Serie.

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