Abo
  • Services:

i weiß, wer Du bist

Neues Icon für personalisierte Onlinewerbung

Ein spezielles i-Symbol soll in Zukunft Websurfer darüber informieren, wenn - und warum - ihnen bestimmte personalisierte Werbung gezeigt wird. Darauf haben sich Teile der Internetindustrie in den USA verständigt.

Artikel veröffentlicht am , Meike Dülffer

Ein weißes i im Kreis auf hellblauem Hintergrund, so werden Online-Werbedienstleister in den USA künftig auf personalisierte Werbung hinweisen. Die New York Times berichtet, dass die Werbeunternehmen mit diesem Schritt einer staatlichen Regulierung zuvorkommen wollen. Die zuständige Behörde Federal Trade Commission (FTC) hatte zuvor wiederholt ihren Unmut über das intransparente Gebaren von Unternehmen beim Umgang mit Nutzerdaten für Werbezwecke geäußert. Im Zentrum der Kritik standen Defizite beim Datenschutz. Die FTC hatte sogar schon angedroht, gegen Auswüchse im Onlinewerbewesen mit neuen Vorschriften vorgehen zu wollen. Das wollen die Werbedienstleister und auch andere Unternehmen mit Internetaktivitäten auf jeden Fall vermeiden.

Stellenmarkt
  1. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
  2. Hessischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts, Frankfurt am Main

Das neue i-Symbol, das in seiner Gestaltung an das @ erinnert, soll in Zukunft immer dort angezeigt werden, wo eine Werbeanzeige erscheint, deren Auswahl auf der Auswertung von spezifischen Nutzerdaten erfolgt ist. Hinter dem Symbol verbirgt sich ein Link. Dieser führt den Websurfer zu einer Seite mit Erläuterungen über den Zusammenhang zwischen der einzelnen Werbeanzeige und der Auswertung von Aufzeichnungen über sein Onlineverhalten.

Konzipiert wurde das i-Symbol vom Washingtoner Future of Privacy Forum (FPF). Die FPF ist eine industrienahe Organisation, die sich selbst als "Think Tank zur Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Daten" beschreibt. Im Beirat der FPF sitzen unter anderem Vertreter von AOL, AT&T, eBay, Facebook oder Microsoft.

Jules Polonetsky von der FPF begründete gegenüber der New York Times den jetzt gewählten Ansatz mit der Erfahrung, dass langatmige Ausführungen in Juristensprache "nicht besonders gut funktionieren".

Ein Vertreter der FTC äußerte sich auf Anfrage der Zeitung zurückhaltend. Maneesha Mithal, bei der FTC zuständig für Datenschutzfragen, sagte, es sei "zu früh, zu beurteilen", ob die Verbraucher mit dem Symbol und den begleitenden Erklärungen zurechtkommen werden. Mithal betonte, dass die FTC grundsätzlich selbstregulierende Bemühungen der Industrie zur Information von Verbrauchern über Onlinewerbung unterstütze. [von Robert A. Gehring]



Anzeige
Top-Angebote
  1. 41,97€
  2. 444€
  3. (u. a. ELEX für 15,49€)

IP schon... 12. Feb 2010

Ich schreibe nur diesen einen Artikel und antworte auch nicht. Datenschutzbestimmungen...

spanther 29. Jan 2010

Eine Frechheit sondergleichen, das man kein Recht darauf hat einer Weitergabe zu...

spanther 29. Jan 2010

Bei einem Unternehmen das auf das Vertrauen seiner Kunden baut, ist Datenschutz ein GANZ...

Ainer v. Fielen 28. Jan 2010

Nein! i wie Apple... ;-)

amikenner 27. Jan 2010

weil amis god sind, weshalb sonst....


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Windows 10: Der April-2018-Update-Scherz
Windows 10
Der April-2018-Update-Scherz

Microsofts April-2018-Update für Windows 10 hat so viele Fehler, als würden drei Insider-Ringe nicht ausreichen. Das Unternehmen setzt seine Nutzer als Betatester ein und reagiert dann auch noch langsam auf Fehlermeldungen - das muss sich ändern.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Gesperrter Lockscreen Cortana-Fehler ermöglicht Codeausführung
  2. Microsoft Weitere Umstrukturierungen rund um Windows 10
  3. April 2018 Update Windows-Patch macht Probleme bei Intel- und Toshiba-SSDs

K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  2. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben
  3. Verkehr Porsche entwickelt Lufttaxi

    •  /