Yahoo will eigene Internetsuche nicht aufgeben

Internetkonzern sieht Belebung im Anzeigengeschäft

Yahoo setzt trotz des Bündnisses mit Microsofts Bing weiter auf eine eigenständige Suchmaschine. Im vierten Quartal spürte das Internetunternehmen eine Belebung im Geschäft mit Onlineanzeigen.

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Yahoo will eigene Internetsuche nicht aufgeben

Yahoo will seine eigene Suchmaschine nicht aufgeben. Das sagte Timothy Morse, Finanzchef des Internetunternehmens, bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen. Die Anzahl der Suchanfragen und die Einnahmen seien gestiegen. Im Juli 2009 hatten Yahoo und Microsoft ein Bündnis bei der Internetsuche bekanntgegeben.

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Konzernchefin Carol Bartz sagte in der Telefonkonferenz mit Analysten, das Online-Anzeigengeschäft zeige Anzeichen einer Normalisierung. "Wir haben ein gutes Gefühl für das Jahr 2010". Yahoos Anzeigenkunden buchten weiter in das Jahr 2010 hinein und wählten dabei teurere Werbeformen aus. "Daher erwarten wir, dass die positiven Impulse anhalten." Der Bereich Displayanzeigen stieg gegenüber dem dritten Quartal 2009 um 26 Prozent. Dies markiert für Yahoo den stärksten Anstieg zwischen zwei Quartalen seit 2006. Die Anzeigeneinnahmen im Bereich Suche stiegen ebenfalls an. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zeigte sich jedoch weiter ein Rückgang. Yahoos Suche verlor im Dezember 2009 zudem in den USA erneut Marktanteile und fiel von 17,5 Prozent im November auf 17,3 Prozent, so das Marktforschungsunternehmen Comscore. Microsofts Bing steigerte sich dagegen von 10,3 Prozent auf 10,7 Prozent.

Yahoo erzielte im vierten Quartal 2009 einen Gewinn von 153 Millionen US-Dollar (11 Cent pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres stand noch ein Verlust von 303 Millionen US-Dollar unter der Bilanz. Das Ergebnis von 2008 wurde von einer Abschreibung und Restrukturierungskosten von über 500 Millionen US-Dollar belastet. Der Umsatz sank um 4 Prozent auf 1,73 Milliarden US-Dollar.

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