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George Hotz veröffentlicht Code für den Hack der PS3

Cache-Writeback findet nicht statt

Hotz hat aber eine Methode gefunden, den virtuellen Adressen physikalische zuzuordnen, was nach seiner Darstellung der Hypervisor gar nicht erlauben sollte. Wenn sein Programm also den belegten Speicherbereich wieder freigibt, weiß es schon, wo er im physikalischen Speicher liegt. Nun kommt die Hardware ins Spiel: Hotz zieht über eine kleine Schaltung mit einem FPGA-Baustein eine Leitung des Speicherbusses auf Masse, während die veränderten Speicherbereiche zurückgeschrieben werden.

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Dadurch bekommt der Hypervisor die tatsächlichen Veränderungen im Speicher nicht mit und hält diese Bereiche immer noch für belegt, in Wirklichkeit sind sie aber frei, und ihre Adressen sind bekannt - somit lässt sich dort Code einschleusen. Hotz erzeugt also quasi ein schwarzes Loch im Speicher, das der Hypervisor offenbar nicht mehr anfasst. Da die physikalischen Adressen bekannt sind, lässt sich der Konsole so beliebiger Code unterschieben, ohne dass die Virtualisierung das mitbekommt.

Schwarzkopieren ist nicht das Ziel

Aufwendig und unzuverlässig ist das Verfahren aber immer noch. Laut Hotz schickt seine Schaltung fortlaufende Impulse von 40 Nanosekunden an den Speicherbus, sobald er einen Knopf drückt. Das führt manchmal zu Abstürzen des Linux (Kernel Panic), manchmal verabschiedet sich der Hypervisor, manchmal funktioniert der Angriff.

Wie schon beim iPhone schlägt Hotz vor, dass PS3-Hacker ihre Ergebnisse in einem Wiki sammeln sollen, das bereits existiert und auch über Angriffe auf weitere Sony-Konsolen berichtet. Hotz fordert die Konsolenhacker auf, aus seinem Angriff "etwas Sinnvolles" zu machen. In seinem Programm findet sich auch die Kommentarzeile "Ich dulde keine Piraterie, der Exploit ist nur für Forschungszwecke". Warum der Hacker nicht selbst weitermacht, erklärt er in seinem Blog: "Ich habe ein Leben, zu dem ich zurückkehren muss, ich kann daran nicht weiter Tag und Nacht arbeiten."

 George Hotz veröffentlicht Code für den Hack der PS3
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ThomasW 07. Mai 2010

Also ich für meinen Teil werde mich am Playstation Network abmelden. Wenn ich Linux...

Exakt 28. Jan 2010

Tausend Punkte!

antares 28. Jan 2010

nicht wirklich. Ich war schon zu einer Zeit PC-Anwender und entwickler, als es noch...

Omnipotent 28. Jan 2010

Meine Herren du Flachpfeife der Exploit von George Hotz soll dazu genutzt werden eine...

tribal-sunrise 27. Jan 2010

stimmt, irgendwie sagt er jedesmal "keine Zeit mehr", "keine Lust mehr" oder was immer...


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Resident Evil 2 Remake - Fazit

Sprechtext

Fazit

Bei Capcom haben sie derzeit in Sachen Horror ein monstermäßig gutes Händchen. Nach dem hervorragenden Resident Evil 7 ist auch das Remake des zweiten Serienteils geglückt. Das neue Resident Evil 2 fühlt sich nicht wie ein Remake an, sondern wie ein frisch programmiertes Spiel. Das schafft sogar das Kunststück, Fans des Originals zu fesseln und gleichzeitig Neulinge in den Bann von Raccoon City zu ziehen.

Natürlich wissen Kenner der Version von 1998 über die Rahmenhandlung und das Ende schon Bescheid. Dank der überarbeiteten Umgebungen und zusätzlicher Details bieten die Abenteuer von Leon und Claire dennoch wieder Spannung - mit dem zusätzlichen Reiz, die alte mit der überarbeiteten Fassung vergleichen zu können. Die geänderte Steuerung inklusive der Verteidigungsoptionen etwa mit dem Messer funktioniert wunderbar.

Vor allem aber ist die Mischung aus Action und Adventure inklusive der sehr fairen Rätsel gelungen. Auf Dauer haben uns nur die manchmal langen Laufwege gestört - vor allem, wenn wir nur wegen Platzmangel im Inventar ständig zwischen dem aktuellen Einsatzort und einem Sicherheitsraum pendeln mussten.

Grafik und Stimmung sorgen für mehr als nur gepflegtes Denken, Kämpfen und Gruseln. Dazu kommen übrigens auch einige Ekelanimationen, wegen denen Minderjährige und empfindliche Naturen lieber einen Bogen um Resident Evil 2 machen sollten. Alle anderen sollten sich dieses rundum gelungene Remake nicht entgehen lassen.

Resident Evil 2 Remake - Fazit Video aufrufen
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