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Larry Ellison will Oracle neu ausrichten

Larry Ellison will Oracle neu ausrichten

Fokus auf Direktvertrieb von Paketen aus Hardware und Software

Oracle-Chef Larry Ellison will nach Abschluss der Übernahme von Sun 2.000 neue Vertriebsmitarbeiter und Ingenieure einstellen, um eine Serie von High-End-Computersystemen zu entwickeln. Er will Oracle zu einem Unternehmen machen, das sich ernsthaft um Server kümmert, und künftig Hardware und Software im Paket verkaufen.

Ellison will seine Pläne für die Zukunft von Oracle nach der Sun-Übernahme heute offiziell vorstellen. Vorab nannte er einige Kernpunkte der neuen Strategie in Interviews mit dem Wall Street Journal und der New York Times.

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Der Abschluss der Übernahme von Sun steht kurz bevor. Sun selbst hat seine Börsennotierung bereits zurückgezogen. Im April 2009 hatte Oracle die Übernahme von Sun für rund 7,4 Milliarden US-Dollar angekündigt. In der vergangenen Woche gab die EU-Kommission ihre Zustimmung zur Übernahme, mit der Oracle auch die Kontrolle über seinen Konkurrenten MySQL erhält.

Nach der Übernahme soll Sun nicht durch Entlassungen profitabel gemacht werden, sagte Larry Ellison dem Wall Street Journal. Er erwartet vielmehr, dass Sun umgehend profitabel sein wird. Zusammen beschäftigen beide Unternehmen rund 110.000 Mitarbeiter.

Künftig werde sich Oracle darauf konzentrieren, eine Kombination von Hardwaresystemen und Software anzubieten. Die Pakete sollen billiger und besser sein als Systeme, die aus Teilen unterschiedlicher Anbieter zusammengesetzt werden. Zwei solcher Systeme werde Oracle im kommenden Jahr vorstellen. Bereits heute verkaufen Oracle und Sun mit Exadata 2 ein solches gemeinsames Paket aus Hardware und Software.

Aus Bereichen, mit denen Sun kein Geld verdient, will Oracle kurzfristig aussteigen, was zunächst für höhere Kosten sorgen wird. Dazu sollen beispielsweise einfache Standardserver führen. Sparc-Server soll es aber weiterhin geben.

Sun-Chef Jonathan Schwartz wird Oracle wohl verlassen, sagte Ellison der New York Times. Sein Vorgänger Scott McNealy, derzeit Chairman von Sun, soll aber im Unternehmen gehalten werden.

Der Vertrieb soll künftig stärker direkt erfolgen. Rund 70 Prozent seines Umsatzes will Oracle laut Ellison direkt mit seinen 4.000 größten Kunden machen, ohne Umweg über Vertriebspartner. Suns Partnermodell bezeichnete Ellison als Desaster.


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thommy 29. Jan 2010

nämlich Blackhole! Die ist wirklich rattenschnell - Oracle hat da NIX vergleichbares.

bernstein 28. Jan 2010

mann ihr habt probleme. welche pläne oracle auch für java/openoffice/mysql haben mag, es...

hjkl 27. Jan 2010

http://www.theregister.co.uk/2010/01/27/oracle_mysql_openoffice_commitments/ Glaube es...

IrgendEinAnderer 27. Jan 2010

Wenn Sie deen schon wie IBM werden wollen, dann sollten Sie genau hinsehen. IBM ist...

Neutraler 27. Jan 2010

Meine Lieblings-Lachnummer von Oracle: der Oracle 10g Client Installer. Die Fenster...



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