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Seagate und LSI bauen PCIe-SSDs

Erste Muster sollen im zweiten Quartal 2010 an OEM geliefert werden. Der Festplattenhersteller Seagate kooperiert mit dem Chipentwickler LSI, um gemeinsam schnelle SSDs zu entwickeln, die direkt per PCI Express in Systeme integriert werden. Die SSDs sollen dadurch eine besonders hohe Leistung erreichen.
/ Jens Ihlenfeld
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Seagate und LSI fassen mit ihren PCIe-SSDs vor allem Lösungen für Rechenzentren ins Auge. Dazu soll LSI Boards liefern, die eine Brücke zwischen SAS (Serial Attached SCSI) und PCIe schlagen. Bereits im zweiten Quartal 2010 sollen erste Muster an OEMs ausgeliefert werden.

Die für den Unternehmenseinsatz gedachten Speicherlösungen sollen mit kurzen Latenzzeiten aufwarten, dabei aber auf Standardschnittstellen basieren.

Entsprechende Lösungen gibt es derzeit beispielsweise von Fusion-io , OCZ und Super Talent . Da die entsprechenden Karten direkt im PCIe-Slot stecken, wird die Bandbreitenlimitierung von Schnittstellen wie SATA umgangen und Datentransferraten von 1.500 MByte/s bei hohem I/O-Durchsatz von bis zu 186.000 IOPS erreicht.


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