Die Wirtschaftskrise ist vorbei - im Prozessormarkt

Fast ein Drittel mehr CPUs als im Vorjahresquartal

Die Marktforscher von IDC melden für das vierte Quartal des Jahres 2009 die meisten jemals verkauften Prozessoren. Gegenüber dem Vorjahresquartal, als die Krise sich bereits stark bei CPUs bemerkbar machte, wurden fast ein Drittel mehr Prozessoren verkauft.

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Als Zulieferer für PC-Hersteller wirkte sich Ende 2008 die Wirtschaftskrise bei den CPU-Herstellern sofort deutlich aus, inzwischen ist dieser sehr schnelllebige Markt aber wieder zum üblichen Rhythmus mit hohen Umsätzen zum Jahresende zurückgekehrt, stellt IDC fest. Gegenüber dem vierten Quartal 2008 wurden im selben Zeitraum des Jahres 2009 ganze 31,3 Prozent mehr CPUs verkauft.

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Im gesamten Jahr 2009 wuchs der Markt damit um 2,5 Prozent, die Umsätze gingen aber um 7,1 Prozent zurück - die Preise sind also im Schnitt gefallen. Dennoch wurden im letzten Quartal 28,6 Milliarden US-Dollar mit CPUs umgesetzt.

Spitzenreiter in diesem Markt ist unangefochten Intel, die auf einen Marktanteil von 79,7 Prozent im Jahr 2009 kamen und 0,7 Prozent einbüßten. AMD steigerte seinen Anteil um 0,8 Prozent und hat nun laut IDC 20,1 Prozent Anteil. Einziger anderer x86-Hersteller ist VIA mit 0,3 Prozent Anteil. Dass sich dabei nicht genau 100 Prozent ergeben, dürfte an Rundungsfehlern in den von IDC veröffentlichen Zahlen liegen.

Die starken Zuwächse vom dritten zum vierten Quartal 2009 wurden vor allem von Servern und Mobilrechnern getrieben. Prozessoren für x86-Server legten um 14,1 Prozent zu, Notebook-CPUs - zu denen IDC auch Intels Atom zählt - wurden zu 11,7 Prozent häufiger verkauft, und Desktopprozessoren wuchsen um 4,8 Prozent.

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In den beiden großen Wachstumssegmenten liegt AMD noch deutlicher hinter Intel als sonst im Prozessormarkt. Für das Gesamtjahr 2009 geben die Marktforscher bei mobilen CPUs einen Anteil von 86,8 Prozent für Intel an, AMD liegt bei 12,8 Prozent. Die Marktanteile bei den Servern und Workstations, die sich AMD mit den Opterons mühsam aufgebaut hatte, bröckeln weiter ab. Sie schrumpften laut IDC um 3,2 Prozent bei AMD auf 10,1 Prozent, Intel konnte um genau diesen Anteil auf nun 89,9 Prozent zulegen.

Bei den Desktop-CPUs, wo AMD Anfang 2009 mit dem Phenom II wieder ein attraktives Angebot machen konnte, verschoben sich die Anteile in die Gegenrichtung. Intel mit 71 Prozent Anteil verlor 2,5 Prozent, AMD mit 28,8 Prozent gewann 2,3 Prozent. Im weiteren Verlauf des Jahres 2010 soll die Erholung des Prozessormarkts weitergehen, IDC prognostiziert ein Wachstum von insgesamt 15,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2010.

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