Entwicklerkit für Mini-Beamer mit DLP
Nicht nur bei mobilen Geräten wie Handys sind die Mini-Beamer im Kommen , sondern auch für andere Anwendungen. Der taiwanische Hersteller Young Optics(öffnet im neuen Fenster) hat nun ein Kit im Angebot, das für Musterkennung und Messaufgaben dienen soll. Laut DLP-Erfinder Texas Instruments, der das Entwicklerkit unterstützt, soll es in der letzten Zeit viel Nachfrage nach solchen Systemen zum Ausprobieren gegeben haben.
Beim US-Versender Digi-Key kann man das System(öffnet im neuen Fenster) nicht nur für 349 US-Dollar plus Steuern bestellen, sondern auch gleich die Datenblätter aufrufen(öffnet im neuen Fenster) . Zudem verspricht der Anbieter, auch die Gerber-Dateien mit den Layouts der Platinen anzubieten, die Links auf diese Dateien sind im Moment aber noch fehlerhaft. Digi-Key hatte das Gerät bereits Anfang 2009 angeboten, die erste Version ist aber nicht mehr lieferbar(öffnet im neuen Fenster) , bei der neuen Variante scheint es sich um die selbe Hardware zu handeln.
Der DLP-Projektor selbst arbeitet nicht mit quadratischen Pixeln und bietet die ungewöhnliche halbe VGA-Auflösung (HVGA, 320 x 480 Pixel) im Verhältnis 3:2. Um nur ein Videobild zu erzeugen, reicht ein Anschluss per DVI, 50 oder 60 Hertz sind dann möglich. Für andere Darstellungen, etwa Strichmuster, sind die Spiegel des DLP auch mit bis zu 2.400 Hertz ansteuerbar.
Das geschieht unter anderem über einen I2C-Bus, beim Einsatz als Scanner - wobei der Projektor dann als Lichtquelle dient - kann ein zusätzlicher Sensor mit dem Gerät synchronisiert werden. Beim Entwickeln von mobilen Lösungen kann helfen, dass die Projektionseinheit selbst inklusive der LED für die Beleuchtung nur 2 Watt aufnimmt.