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GM investiert 246 Millionen US-Dollar in Elektromobilität

Motoren sind wichtiger Erfolgsfaktor für Elektroautos. Bei Elektroautos drehe sich die Diskussion hauptsächlich um Akkus, den Motoren werde zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, sagt Tom Stephens, Manager bei General Motors. Das wird der US-Autohersteller ändern: Er will für 246 Millionen US-Dollar eine Fabrik für Elektromotoren errichten.
/ Werner Pluta
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General Motors (GM) will künftig Elektromotoren für Hybrid- und Elektroautos selbst fertigen. Dazu wird der US-Autohersteller 246 Millionen US-Dollar in eine entsprechende Fabrik investieren, berichtet die Washington Post(öffnet im neuen Fenster). Aus eingeweihten Quellen erfuhr die Zeitung, dass der Standort voraussichtlich ein Vorort von Baltimore im US-Bundesstaat Maryland sein wird.

GM hat für die Motorenfabrik eine Finanzhilfe des US-Energieministeriums in Höhe von 105 Millionen US-Dollar erhalten, die in den 246 Millionen US-Dollar mit eingerechnet sind. Rund 200 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Die dort hergestellten Motoren werden in verschiedene Fahrzeuge eingebaut, die ab dem Jahr 2013 vom Band laufen.

Motoren statt Akkus

Den Motoren werde zu wenig Beachtung geschenkt, sagte Tom Stephens, Bereichsleiter für Global Product Operations. Die Diskussion bei den Elektroautos drehe sich hauptsächlich um die Akkus. Seiner Ansicht nach ist aber der Motor ein entscheidender Erfolgsfaktor. Es sei deshalb wichtig, dass das Unternehmen nicht einfach nur Motoren kaufe, sondern die Technik auch selbst beherrsche.

GM will dennoch nicht alle Motoren für seine Hybrid- und Elektroautos selbst bauen. Ein Teil der Motoren soll von anderen Herstellern kommen, darunter auch der Antrieb für den Chevrolet Volt. Wer den Motor liefert, hat GM jedoch noch nicht mitgeteilt. Das Fahrzeug soll in Europa in veränderter Form als Opel Ampera voraussichtlich 2011 auf den Markt kommen.


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