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Test: Asus Eee PC 1005PE - im Pine Trail kaum Neues

Schnellere CPU und langsamere GPU

Intels Netbook-Plattform ist modernisiert worden und Asus' Eee PC 1005PE ist einer der ersten Vertreter der neuen Plattform. Statt eines Z530 oder N270 haben neuere Netbooks einen Atom N450 im Gehäuse. Das Besondere an der Plattform ist die GPU, denn sie ist jetzt in die CPU integriert.

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Test: Asus Eee PC 1005PE - im Pine Trail kaum Neues

Asus' Eee PC 1005PE ist eines der ersten im Handel verfügbaren Netbooks, das auf der neuen Pine-Trail-Plattform aufbaut. Pine Trail löst mit dem auch Pineview genannten Atom N450 gleich zwei Netbookplattformen ab: zum einen die Kombination aus Atom N2xx und Intels Chipsatz 945 GSE mit dem Grafikkern GMA 950 (Diamondville), zum anderen Intels Atom Z5xx mit Intels US15W und GMA 500, einem PowerVR-Grafikkern. Die Z-Serie war für besonders mobile Kleinstrechner (MIDs) vorgesehen, fand sich aber auch in einigen besonderen Netbooks wie etwa Asus' Eee PC 1101HA, Sonys Vaio X, Nokias Booklet 3G und Asus' Eee PC T91.

Pine Trail vereint die Kühlungsmöglichkeiten der Z-Serie (TDP: 5,5 Watt bei 1,6 GHz) mit dem schnelleren Grafikkern GMA 950, der normalerweise bei Atom-CPUs der N200-Serie (TDP: 11,8 Watt bei 1,6 GHz) verwendet wird. CPU und GPU befinden sich bei der neuen Plattform nicht nur in einem CPU-Package, wie etwa bei Intels neuen Core-i-Prozessoren, sondern sogar in einem Die.

Für Netbookhersteller sinken die Produktionskosten, da das Mainboarddesign nicht mehr so aufwendig sein muss. Bei nur 7,6 Watt TDP (N450 + NM10) fällt auch das Kühldesign verglichen mit Diamondville-basierten Netbooks weniger aufwendig aus. Passiv gekühlte oder leichtere Geräte sind viel eher möglich, auch wenn in diesem Bereich die Z-Serie weiterhin besser geeignet ist. Asus hat beim 1005PE einen Lüfter verbaut, der zwar immer an ist, aber nie auffiel. Besonders leicht ist das Netbook nicht, immerhin bringt es fast 1,3 Kilogramm auf die Waage. 300 Gramm entfallen allein auf den Akku.

Ausstattung: Netbook-Standard mit neuem Innenleben

Das Besondere des neuen Eee PC ist die Pine-Trail-Plattform. Es gibt also einen Atom N450 in Kombination mit dem NM10 als Einchip-Chipsatz. Bedingt durch die Windows-7-Starter-Lizenz gibt es außerdem nur 1 GByte RAM. Die Festplatte bietet 250 GByte Speicherplatz. Nur am Rande interessiert der Eee PC selbst. Er ist ein solides Netbook mit 10-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln. Das entspricht dem Gros der Netbooks, die in Elektrofachmärkten zu finden sind. Die Verarbeitung ist insgesamt sauber, das Display angenehm matt und hell genug für den heimischen Einsatz und die Außenschale mit ihrer Verzierung erfreulich schmutzresistent. Nur im Innenbereich nutzt Asus ein Klavierlack-Imitat, das Fingerabdrücke magisch anzieht.

Test: Asus Eee PC 1005PE - im Pine Trail kaum Neues 
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hanspeterk 28. Mai 2010

bios update durchführen, dieses bietet dann die möglichkeit die helligkeit (weiter) zu regeln

c0681 02. Feb 2010

Hi atrocity.Danke für die Infos. Hast du irgendwelche Probleme hinsichtlich der Kühlung...

dstructiv 28. Jan 2010

naja - aber mal praktisch betrachtet führt es genau dazu... da intel keine eigene...

ich oder du 28. Jan 2010

64bit ist unterstützt und Arch Linux x86_64 rennt supi drauf :)

Atrocity 28. Jan 2010

Is das en Troll Post? Mac hat fast überall Rechtschreibprüfung eingebaut, die ist System...


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