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Test: Asus Eee PC 1005PE - im Pine Trail kaum Neues

Bei der Tastatur setzt Asus jetzt auf Chiclet-Tasten. Es tippt sich halbwegs angenehm auf dieser Tastatur, allerdings können das andere Hersteller besser, allen voran Sony. Irritierend ist bei der Tastatur einzig die rechte Shift-Taste, die nicht rechts abschließt. Rechts daneben positioniert Asus eine Cursor-Taste und eine Fn-Taste. Beide trifft der Vielschreiber insbesondere in der Anfangsphase oft irrtümlich.

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Das Touchpad unterstützt Multitouch und ist direkt in die Handballenauflage integriert. Der Anwender erfühlt das Touchpad nur, weil der Bereich mit kleinen Erhebungen ausgestattet wurde. Für die Reinigung ist das praktisch, da keine Spalten zwischen Touchpad und Handballenauflage existieren. Scrollen mit zwei Fingern ist etwas gewöhnungsbedürftig. Nimmt der Anwender beim Scrollen einen Finger vom Touchpad, verbleibt dieses im Scrollmodus. Um den Mauszeiger wieder zu bewegen, müssen die Finger kurzzeitig komplett vom Touchpad genommen werden.

Wie bei Netbooks üblich gibt es einen Kartenleser für SDHC-Karten, der maximal 19,5 MByte/s liefert. Getestet wurde das mit einer Sandisk Extreme III in der 30-MByte/s-Version. Auch ein Spar-WLAN, das in 5-GHz-Netzwerken nicht funktioniert, aber trotzdem 802.11n unterstützt, verbaut Asus. Außerdem gibt es einen Fast-Ethernet-Anschluss für Netzwerke und drei USB-Schnittstellen.

Benchmarks: Kaum Fortschritte gegenüber alten Netbooks

Wer hofft, dass es durch die neue Pine-Trail-Plattform zu Leistungssteigerungen kommt, wird enttäuscht. In den Benchmarks zeigte sich, dass sich CPU-Kern und GPU-Kern von der vorherigen Netbook-Plattform kaum unterscheiden. Die CPU-Benchmarks fallen entsprechend enttäuschend aus: 873 xCPU-Punkte erreichte der N450 im Cinebench R10, das ist kaum schneller als ein N270 mit 832 Punkten. Der Zuwachs ist so gering, dass er sich hier im Bereich der Messtoleranzen bewegt, auch wenn der Cinebench in der Regel sehr präzise Werte liefert. Ähnlich sieht es beim SuperPI aus. Der N450 braucht 88,6 Sekunden für eine Million Iterationen, der N270 95 Sekunden.

Nur im Vergleich mit der MID-Plattform, Intels Silverthorne-CPUs der Z-Serie, zeigen sich bei der Grafik drastische Leistungssteigerungen. Das liegt aber eher daran, dass der PowerVR-Grafikkern, der normalerweise mit einem Z-Prozessor eingesetzt wird, besonders langsam ist. Vor allem bei besonders flachen und stromsparenden Netbooks haben die Hersteller eher zur Z-Serie gegriffen. Gegenüber dem GMA 950 des 945 GSE waren sogar Verluste im 3DMark 2001 SE zu erkennen (GMA 3150: 2648, GMA 950: 2883). Die neue Pine-Trail-Plattform ist also bei der CPU-Rechenleistung minimal schneller als anderthalb Jahre alte Netbooks und bei der Grafikleistung gibt es sogar einen kleinen Rückschritt. Nicht berücksichtigt wurde Intels Atom N280 mit 1,66 GHz, der vor allem in den letzten Monaten verstärkt auf dem Markt zu sehen war und vermutlich nahezu identische Leistungswerte bei CPU-Benchmarks gegen einen N450 liefern dürfte.

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hanspeterk 28. Mai 2010

bios update durchführen, dieses bietet dann die möglichkeit die helligkeit (weiter) zu regeln

c0681 02. Feb 2010

Hi atrocity.Danke für die Infos. Hast du irgendwelche Probleme hinsichtlich der Kühlung...

dstructiv 28. Jan 2010

naja - aber mal praktisch betrachtet führt es genau dazu... da intel keine eigene...

ich oder du 28. Jan 2010

64bit ist unterstützt und Arch Linux x86_64 rennt supi drauf :)

Atrocity 28. Jan 2010

Is das en Troll Post? Mac hat fast überall Rechtschreibprüfung eingebaut, die ist System...


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