Apple-Chef kündigt "neue, starke Produkte" für 2010 an
Apple hat in seinem ersten Finanzquartal 2010 einen Rekordgewinn und Rekordumsatz erwirtschaftet. Der Gewinn des US-Unternehmens stieg um fast 50 Prozent auf 3,38 Milliarden US-Dollar (3,67 Dollar pro Aktie), nach 2,26 Milliarden US-Dollar (2,50 Dollar pro Aktie) im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz wuchs um 32 Prozent von 11,88 Milliarden US-Dollar auf 15,68 Milliarden US-Dollar. Außerhalb der USA wurden 58 Prozent des Umsatzes generiert. Der Berichtszeitraum endete am 26. Dezember 2009.
Damit wurden die Prognosen der Analysten übertroffen. Diese hatten einen Gewinn von 2,07 Dollar pro Aktie und einen Umsatz von 12,06 Milliarden US-Dollar prognostiziert.
Apple verkaufte 3,36 Millionen Macintosh-Computer, ein Anstieg um 33 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Firma lieferte 8,7 Millionen iPhones aus, was einen Anstieg um 100 Prozent bedeutet. Der Verkauf von iPods sank auf 21 Millionen Geräte, ein Rückgang um 8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
"Die neuen Produkte, die wir in diesem Jahr vorstellen werden, sind sehr stark, angefangen mit einem wichtigen neuen Produkt in dieser Woche, auf das wir sehr stolz sind", sagte Konzernchef Steve Jobs. In der Branche wird allgemein das Debüt eines Tablet-Rechners erwartet.
Das iPhone wird jetzt in 86 Ländern verkauft, erklärte ein Unternehmenssprecher in der Telefonkonferenz mit Analysten nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse.
Auch für das laufende zweite Quartal des Finanzjahres 2010 blieb die Prognose, wie bei Apple üblich, konservativ. Der Umsatz werde zwischen 11 bis 11,4 Milliarden US-Dollar liegen. Beim Gewinn erwartet Apple 2,06 bis 2,18 US-Dollar pro Aktie.
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