Better Place erhält eine Finanzspritze
Das Unternehmen Better Place , das Infrastrukturen für Elektroautos aufbaut, hat in einer zweiten Finanzierungsrunde 350 Millionen US-Dollar eingeworben. Das Geld stammt von einem Konsortium aus Investoren unter der Führung der Großbank HSBC.
HSBC selbst hat mit 125 Millionen US-Dollar gut ein Drittel der Summe beigetragen. "Wir sind fest davon überzeugt, dass der Paradigmenwechsel von Autos mit Verbrennungsmotor zu Elektrofahrzeugen sowohl der Automobilindustrie als auch den Energieversorgern große Wachstumsperspektiven bietet" , begründete Stuart Gulliver, Chef von HSBC Holdings sowie der Abteilung Global Banking and Markets, den Schritt. Die Bank hält nun eine zehnprozentige Beteiligung an Better Place, dessen Wert auf 1,25 Milliarden US-Dollar festgesetzt wurde.
Mit dem Geld will Better Place seine Projekte in verschiedenen Ländern vorantreiben. Die Infrastrukturen in Dänemark und Israel sollen wie geplant Ende kommenden Jahres fertig sein. Einige Monate später sollen Infrastrukturen in Australien und Nordamerika in Betrieb gehen.
Erste Feldtests laufen schon oder stehen kurz bevor: In Dänemark wird die Infrastruktur seit Dezember 2009 in der Praxis getestet. In Tokio startet im April ein Projekt mit Elektrotaxis .
Das Geschäftsmodell des vor zwei Jahren vom ehemaligen SAP-Manager Shai Agassi gegründeten Unternehmens ähnelt dem eines Mobilfunkanbieters: Der Kunde schließt ein Abonnement für eine bestimmte Kilometerzahl im Monat ab. Der Akku bleibt Eigentum von Better Place. Dafür erhält der Kunde das Auto zu einem vergünstigten Preis. Die Autos mit Wechselakku wird Renault liefern.
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