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Test: Das Milestone ist die neue Topklasse von Motorola

Speicherkarte kann nicht im laufenden Betrieb gewechselt werden

Bis dahin eignet sich die Speicherkarte zur Ablage von Fotos, Musik oder Videos. Eine Micro-SD-Card mit 8 GByte gehört bereits zum Lieferumfang. Der Steckplatz kommt mit Speicherkarten klar, die bis zu 32 GByte Kapazität bieten. Der Wechsel der Speicherkarte ist alles andere als zeitgemäß. Der Speicherkartensteckplatz ist erst erreichbar, nachdem der Akku entfernt wurde, ein Wechsel im laufenden Betrieb ist damit ausgeschlossen.

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Motorola hat in das Milestone eine 5-Megapixel-Kamera integriert, die wechselhafte Resultate liefert. Die Qualität bei Aufnahmen in Innenräumen schwankt sehr stark und ist nur manchmal zufriedenstellend. Allgemein fällt ein recht hohes Farbrauschen negativ auf, während die Farbtreue überzeugen kann. Grundlegende Einstelloptionen sind vorhanden, aber das Milestone ist weit von dem entfernt, was Mobiltelefone liefern, die sich auf Fotografie spezialisiert haben. Der Aufruf der Kameraapplikation dauert vergleichsweise lange und auch das Fokussieren ist für Schnappschüsse zu träge.

Außer Fotos kann die Kamera auch Videos mit einer Auflösung von 720 x 480 Pixeln aufzeichnen. Allerdings ruckelt das Bild bei Aufnahmen, obwohl mit 24 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet wird. Beim Betrachten der Videoclips fällt zudem unangenehm auf, dass die Videos sehr stark komprimiert sind und sich immer wieder Kompressionsartefakte negativ bemerkbar machen.

Bezüglich der Hardwareausstattung ist das Milestone ansonsten auf der Höhe der Zeit und unterstützt HSDPA-Downloads sogar mit bis zu 10,1 MBit/s. Das UMTS-Mobiltelefon versteht sich außerdem in allen vier GSM-Netzen und unterstützt neben EDGE auch GPRS. Zudem wird WLAN nach 802.11b/g und Bluetooth 2.1+ EDR geboten, wobei auch das Bluetooth-Profil A2DP unterstützt wird, um Stereomusik drahtlos zu übertragen. Für Ortungs- und Navigationsfunktionen ist ein GPS-Empfänger im Mobiltelefon enthalten.

Im Unterschied zum US-Modell Droid fehlt dem Milestone der kostenlose Dienst Google Maps Navigation. Dabei handelt es sich um eine Google-Maps-Variante, die um vollständige Navigationsfunktionen ergänzt wurde, vorerst aber nur für die USA angekündigt wurde. Auf dem Droid ist der Dienst vorinstalliert, in Deutschland versucht Motorola das Fehlen durch Dreingabe einer zeitlich befristeten Testlizenz einer Navigationssoftware namens Motonav zu kompensieren. Ansonsten ist wie bei anderen Android-Geräten Google Maps für einfache Routingfunktionen vorinstalliert.

Zum Aufladen des Akkus wird das mitgelieferte USB-Kabel per Micro-USB-Buchse mit dem Milestone verbunden, ein passendes USB-Netzteil liegt bei. An der Micro-USB-Buchse zeigt eine LED an, sobald der Akku geladen ist, der Nutzer muss also nicht erst das Display einschalten, um den Akkuladestand zu kontrollieren. Bei durchschnittlicher Nutzung hält der Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 1.400 mAh einen Tag gut durch.

Das Motorola Milestone gibt es unter anderem bei O2 und Vodafone. Während O2 für das Android-Mobiltelefon 481 Euro verlangt, sind es bei Vodafone 499 Euro. Beide Preisangaben gelten jeweils ohne Abschluss eines Mobilfunkvertrages. Bei O2 kann Motorolas Smartphone im Rahmen von My Handy mit einer zinslosen Ratenzahlung erworben werden. Dann zahlt der Kunde einmalig einen Euro und dann zwei Jahre lang monatlich 20 Euro.

Fazit

Motorola legt mit dem Milestone ein Android-Smartphone vor, das solide verarbeitet ist, aber dafür einiges Gewicht auf die Waage bringt. Auf der Hardwareseite ist alles vorhanden, was ein modernes Mobiltelefon bieten muss. Die integrierte Kamera kann allerdings nicht überzeugen und es erweist sich als störend, dass der Wechsel der Speicherkarte nur nach Akkuentnahme möglich ist. Bei der recht ordentlichen QWERTZ-Tastatur wird eine bessere Anpassung an die Bedürfnisse deutscher Kunden vermisst.

Softwareseitig profitiert das Mobiltelefon von den Verbesserungen, die Android 2.0 bringt. Eigene positive Akzente kann Motorola dabei nicht setzen. Gegen die unzureichende Lesefreundlichkeit des Browsers im Hochformat gibt es zum Glück eine einfache Lösung: die Installation des Browsers Dolphin, den es gratis im Marketplace gibt und der ebenfalls Multitouch unterstützt. Wer sich mit den Macken des Geräts anfreunden kann, erhält ein stabil und zuverlässig laufendes Smartphone.

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trixman 22. Sep 2010

ich beobachte auch den markt und eine art pc-handy was ein all in one ist wäre doch...

JMC 27. Apr 2010

Du kannst noch extrem viel strom sparen indem du das hintergrund syncronisieren...

CT LESER 08. Feb 2010

Kauf Dir die aktuelle CT (oder seh sie Dir einfach am Kiosk an ;-)) - da steht dann genau...

Na_Vi 01. Feb 2010

Ich hab auch erst etwas suchen müssen, bevor ich diesen Thread gefunden habe. Aber nun...

supersuse2105... 29. Jan 2010

... und Mädels!


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