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O'Reilly: E-Books werden gedruckte Bücher bald überholen

Verlag stellt die klassische Rolle von Verlagen infrage. Leser greifen immer häufiger zu E-Books, stellt der Computerbuchverlag O'Reilly fest. Die digitalen Bücher überholten ihre gedruckten Pendants schneller als viele denken.
/ Jens Ihlenfeld
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O'Reilly hat in den vergangenen 18 Monaten auf seiner Website oreilly.com eine deutliche Verschiebung der Buchkäufe hin zu E-Books verzeichnet. Über alle Absatzkanäle für einzelne E-Books hinweg stieg der Umsatz mit den digitalen Büchern 2009 um 104 Prozent. Im Jahr davor hatte das Wachstum bei gut 50 Prozent gelegen.

Angesichts eines schrumpfenden Marktes für gedruckte Bücher werden E-Books die gedruckten Bücher daher schneller ein- und überholen als viele heute glauben, schreibt der für O'Reillys Digitalgeschäft verantwortliche Andrew Savikas in einem der offiziellen Firmenblogs(öffnet im neuen Fenster). Demnach geht der Absatz gedruckter Bücher jährlich im zweistelligen Prozentbereich zurück.

Die Rolle von Verlagen als Aggregator von Autoren für den Handel und von Händlern für Autoren werde durch dies Entwicklung wichtiger, meint Savikas. Ob aber klassische Verlage diese Rolle auch in Zukunft ausfüllen werden, stellt er infrage.


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