Abo
  • Services:

Amerikas Regierung trägt Mitschuld am China-Hack

Allerdings schreibt Googles Chef-Justiziar David Drummond in einem Blogeintrag, während des Angriffs seien gezielt die E-Mail-Konten chinesischer Menschenrechtler attackiert worden. Und zwar über das "System, das Google hilft, den Zugang zu Anfragen über Google-Nutzer zu gewährleisten". So jedenfalls bestätigte ein Insider der News-Seite computerworld.com den Vorgang.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Schneier betont zudem, dass die Hintertür bei Google-Mail keinesfalls die einzige Sicherheitslücke dieser Art darstelle. "Demokratische Regierungen auf der ganzen Welt - in Schweden, Kanada und Großbritannien beispielsweise - sind dabei, Gesetze zu schmieden, die ihrer Polizei immer neue Möglichkeiten an die Hand geben, das Netz zu überwachen. Häufig bringen sie Kommunikationsdienste und Netzbetreiber dazu, ihre Produkte und Dienstleistungen in ihrem Sinne zu überarbeiten."

Auch das deutsche Recht sieht derartige Zugriffsmöglichkeiten vor. So hatte das Bundeskriminalamt noch im vergangenen Herbst die deutschen Netzbetreiber geladen, um sie über die technischen Anforderungen künftiger Lausch-Schnittstellen zu informieren.

Als weitere Beispiele für den Missbrauch staatlicher Schnittstellen nennt Schneier die Telefonüberwachung nach dem 11. September 2001 und das Abhören griechischer Minister in den Jahren 2004 und 2005. Für letzteren Fall wurde eine Hintertür genutzt, die der Handy-Hersteller Ericsson auf Wunsch der griechischen Regierung in seine Mobilfunk-Angebote eingebaut hatte.

Internet-Zensur und Kontrollen würden in vielen Ländern ausgebaut, mahnt Schneier. Meist begründet mit dem Wunsch, Terroristen zu bekämpfen, Kinderpornografie und andere Straftaten besser verfolgen zu können und Medien-Unternehmen im Kampf gegen illegale Tauschbörsen zu unterstützen. Aber alle diese Kontrollen gefährdeten unsere Sicherheit. Ganz gleich, ob ein Lauscher gute oder böse Absichten verfolge, diese Systeme brächten alle Nutzer in Gefahr. "Kommunikationssysteme sollten keine eingebauten Lauschfunktionen haben." [Von Tina Klopp, Zeit Online]

 Amerikas Regierung trägt Mitschuld am China-Hack
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. 41,95€
  2. 19,95€
  3. 4,95€
  4. (u. a. The Banner Saga 3 12,50€, Pillars of Eternity II: Deadfire 24,99€)

MLS 27. Jan 2010

Das war schon immer mein Reden: Die regierungsfreundlichen Backdoors. Die dienen aber...

Natter 27. Jan 2010

Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass sich OpenSource nicht an geltendes Recht halten...

Supersicher 26. Jan 2010

Diese Art von Verschlüsselung ist leider nur sicher, solange man nicht über genügend...

mouton noire 26. Jan 2010

QWebView Class Reference, da steckt mir zuviel apple drin ;) die render engine als...

Der Exorzist 26. Jan 2010

nix text hier lesen


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo)

Der Ring des Schweizer Startups Padrone soll die Maus überflüssig machen.

Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo) Video aufrufen
Europäische Netzpolitik: Schlimmer geht's immer
Europäische Netzpolitik
Schlimmer geht's immer

Lobbyeinfluss, Endlosdebatten und Blockaden: Die EU hat in den vergangenen Jahren in der Netzpolitik nur wenige gute Ergebnisse erzielt. Nach der Europawahl im Mai gibt es noch viele Herausforderungen für einen digitalen Binnenmarkt.
Eine Analyse von Friedhelm Greis


    Softwareentwicklung: Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel
    Softwareentwicklung
    Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel

    Kennen Sie Iterationen? Es klingt wie Irritationen - und genau die löst das Wort bei vielen Menschen aus, die über agiles Arbeiten lesen. Golem.de erklärt die Fachsprache und zeigt Agilität an einem konkreten Praxisbeispiel für eine agile Softwareentwicklung.
    Von Marvin Engel

    1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
    2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
    3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

    WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
    WLAN-Tracking und Datenschutz
    Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

    Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
    Eine Analyse von Harald Büring

    1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
    2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
    3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

      •  /