Abo
  • Services:

Musikindustrie: Kulturflatrate schadet Absatzmodellen

Bundesverband Musikindustrie formuliert Positionspapier gegen Pauschalabgabe

Die Plattenindustrie bleibt hart: Eine Kulturflatrate ist mit ihr nicht zu machen. Das geht aus einem Positionspapier des Bundesverbandes Musikindustrie hervor. Der Geschäftsführer hat das Nein in einem Interview bekräftigt.

Artikel veröffentlicht am ,

Die vom illegalen Dateitausch über das Internet arg gebeutelte Musikindustrie will von einer Pauschalabgabe zur Abgeltung von Urheberrechten nichts wissen. Eine solche Kulturflatrate verstoße gegen geltendes Recht und verhindere zudem neue Absatzmöglichkeiten. Das erklärt der Bundesverband Musikindustrie in einem aktuellen Positionspapier.

Verstoß gegen internationales Recht

Inhalt:
  1. Musikindustrie: Kulturflatrate schadet Absatzmodellen
  2. Musikindustrie: Kulturflatrate schadet Absatzmodellen

Die Kulturflatrate sieht vor, dass für jeden Internetanschluss eine monatliche Abgabe erhoben wird. Dafür können die Nutzer nach Belieben Inhalte - Musik, Medien, Filme - über das Internet herunterladen. Die Einnahmen werden an die Rechteinhaber verteilt. Der Verbandsvertreter allerdings hält wenig von dieser Idee. Die Einführung einer Kulturflatrate komme einer "Kapitulation vor der Komplexität des Urheberrechts in der digitalen Welt" gleich, sagte Stefan Michalk, Geschäftsführer des Verbandes, der Tageszeitung Welt. Zudem verstoße sie "gegen wesentliche Prinzipien des international geltenden Urheberrechts."

Die Musikindustrie ist allerdings nicht nur aus juristischen, sondern auch aus ökonomischen Gründen gegen die Kulturflatrate. "Unsere Branche hat in den vergangenen zwei bis drei Jahren Fuß in der digitalen Welt gefasst", so Michalk. "Eine Kulturflatrate würde das Aus für die bestehenden Modelle bedeuten." Dazu gehört beispielsweise die Kooperation mit dem finnischen Mobiltelefonhersteller Nokia, der seit 2009 das Musikabonnement Comes With Music anbietet.

Musikindustrie: Kulturflatrate schadet Absatzmodellen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  2. 4,99€
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  4. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)

AldiFlac 06. Feb 2010

Nun gibt es ein Positionspapier zur Kulturflatrate von Bundesverband Musikindustrie. Ob...

Der Kaiser! 30. Jan 2010

Ich hör Internetradio. ^^

Clown 27. Jan 2010

Das Problem ist doch, dass es überhaupt nicht beweisbar ist. Klar kann jeder behaupten...

Ich hab nicht... 26. Jan 2010

Dann wird sich ein Mensch diese flat zubuchen, dieser verkauft/verschenkt dann die...

Arguila 26. Jan 2010

Die Medienindustrie lehnt also eine Kulturflatrate ab? Alles soll dem Gott Mammon...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Intellimouse Classic - Fazit

Die Intellimouse ist zurück. Das beliebte, neutrale Design der Explorer 3.0 von 2004 ist nach langer Abstinenz wieder käuflich und deutlich verbessert - jedenfalls in den meisten Disziplinen.

Microsoft Intellimouse Classic - Fazit Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
    Datenschutz
    Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

    Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
    Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen
    2. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
    3. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern

    God of War im Test: Der Super Nanny
    God of War im Test
    Der Super Nanny

    Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
    Von Peter Steinlechner

    1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

      •  /