Abo
  • Services:

Microsofts Passivität ermöglichte Google-Attacke

Sicherheitsloch im Internet Explorer war Microsoft seit August 2009 bekannt

Bisher schien es, dass auch Microsoft von dem Sicherheitsloch im Internet Explorer überrascht wurde, das für Angriffe auf Unternehmensnetzwerke missbraucht wurde. Doch es zeigt sich, dass Microsoft bereits Ende August 2009 auf die Sicherheitslücke hingewiesen wurde.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsofts Passivität ermöglichte Google-Attacke

Gefunden wurde das Sicherheitsleck im Internet Explorer von den Sicherheitsspezialisten der israelischen Firma Bugsec Ende August 2009. Der Fehler wurde an Microsoft gemeldet und der Softwarekonzern ließ vier Monate verstreichen, bis dieses Sicherheitsleck für Attacken missbraucht wurde. Nutzer des Internet Explorers mussten insgesamt fünf Monate auf eine Fehlerkorrektur warten.

Stellenmarkt
  1. CRM Partners AG, Eschborn, München, Frankfurt am Main
  2. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal

Damit erscheint die Aussage von Microsoft in einem etwas anderen Licht, dass der in der vergangenen Woche außerplanmäßige Sicherheitspatch für den Internet Explorer ohnehin für den nächsten Patchday im Februar 2010 geplant gewesen sei. Offen bleibt nun die Frage, warum Microsoft vier Monate ungenutzt hat verstreichen lassen, um das Sicherheitsleck im Internet Explorer zu beseitigen. Wenn Microsoft den Patch Mitte Dezember 2009 fertig gehabt hätte, hätten die Attacken auf mehrere Unternehmensnetze, darunter das von Google, womöglich nicht stattgefunden.

Das Sicherheitsloch im Internet Explorer führte vor etwas mehr als einer Woche zu einer Warnung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor dem Einsatz des Internet Explorers. Mittlerweile wurde diese Warnung auf andere Microsoft-Produkte ausgeweitet. Diesen Produkten ist gemein, dass sie die Rendering Engine des Internet Explorers verwenden. Das gilt für Outlook, Outlook Express, Windows Mail, Windows Live Mail sowie das Hilfesystem und die Sidebar von Windows. Auch in Frankreich gab es einen Warnhinweis zum Internet-Explorer-Einsatz.

Als Folge der großen medialen Aufmerksamkeit für das Sicherheitsloch im Internet Explorer verzeichneten sowohl Opera als auch Firefox einen Anstieg der Downloadzahlen aus Deutschland.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-35%) 38,99€
  2. 19,99€
  3. 99,99€
  4. 1,29€

Der Kaiser! 17. Nov 2011

Microsoft ist gezwungen mit amerikanischen Sicherheitsbehörden zusammenzuarbeiten.

iInstaller 27. Jan 2010

The certificate is only valid for www.update.microsoft.com (Error code...

Corben 26. Jan 2010

Hmm? Seit wann ist denn der Browser plattformunabhängig? Das Protokoll welches er...

jucs 25. Jan 2010

Nur über den Server oder doch über die ganze Welt?

flying elephat 25. Jan 2010

Blos weil es wo anders so ist, muss man es noch lange nicht selbst machen.


Folgen Sie uns
       


Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test

Haartrockner oder doch Lautsprecher? Wir testen Razers Nommo-Chroma-Boxen und tendieren zu Ersterem.

Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test Video aufrufen
Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Facebook-Anhörung Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

    •  /