Motorola will Verkaufsstopp für Blackberrys
Der US-Konzern Motorola hat die Internationale Handelskommission der Vereinigten Staaten (USITC – United States International Trade Commission) aufgefordert, ein Einfuhr-, Verkaufs- und Werbeverbot im US-Markt für die unter dem Namen Blackberry angebotenen Smartphones von Research in Motion (RIM) zu verhängen. Grund sind angebliche Patentverletzungen durch RIM, die unter anderem WLAN-Technik und die Nutzeroberfläche betreffen. Erst Mitte Januar 2010 hatte Apple wegen Patentstreitigkeiten von der USITC ein Verkaufsverbot von Nokia-Smartphones in den USA verlangt.
Der Streit zwischen Motorola und RIM hat eine lange Vorgeschichte, die Anfang 2008 in gegenseitige Patentklagen vor US-Gerichten mündete. Motorola wirft dem Konkurrenten nun vor, in dem Rechtsstreit eine Verzögerungstaktik zu verfolgen und sich zudem zu weigern, um die patentierten Technologien herum zu entwickeln. RIM hat es bislang abgelehnt, sich zu der bei der USITC eingereichten Klage zu äußern.
- Anzeige Hier geht es zum Motorola Razr 60 Ultra bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.