Abo
  • Services:

Erster Gewinn bei AMD seit drei Jahren

Geschäft mit Grafikprozessoren entwickelt sich rasant

Nach drei Jahren in der Verlustzone hat AMD wieder einen kleinen Quartalsgewinn erwirtschaftet. Das Geschäft mit Grafikprozessoren legte um 58 Prozent zu, auch dank ATIs DirectX-11-Karten. Zudem trug AMD-Konkurrent Intel seinen Teil zu AMDs Gewinn bei.

Artikel veröffentlicht am ,
Erster Gewinn bei AMD seit drei Jahren

Der Umsatz des angeschlagenen Chipherstellers AMD ist im vierten Quartal um 42 Prozent auf 1,65 Milliarden US-Dollar gestiegen. Die Nachfrage für Notebook- und Serverprozessoren sei stark angestiegen, meldet das Unternehmen. Das Geschäft mit Grafikchips war ebenfalls sehr solide, hier legte der Umsatz sogar um 58 Prozent zu. Die starken Zuwächse im Grafikgeschäft dürften darauf zurückzuführen sein, dass AMD derzeit der einzige Lieferant für GPUs nach DirectX-11 ist. Trotz anhaltender Lieferprobleme hat das Unternehmen schon "weit über 2 Millionen" dieser Grafikprozessoren verkauft, sagte AMD-Manager Richard Huddy im Gespräch mit Golem.de.

Stellenmarkt
  1. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen
  2. Stadtwerke München GmbH, München

"Wir haben alle wichtigen Meilensteine im vergangenen Jahr erreicht", sagte Firmenchef Dirk Meyer während einer Telefonkonferenz mit Analysten nach Bekanntgabe der Zahlen. Der Konzern hatte über drei Jahre Verluste erwirtschaftet. Meyer musste die Produktion in das Joint Venture Globalfoundries auslagern, das von der Regierung Abu Dhabis gestützt wird. Schon ab dem nächsten Quartal, und damit früher als von den Analysten erwartet, wird AMD die Ergebnisse von Globalfoundries nicht mehr in seinen Bilanzen ausweisen.

In dem Quartalszeitraum, der am 26. Dezember 2009 endete, erzielte AMD einen Gewinn von 1,18 Milliarden US-Dollar (1,52 US-Dollar die Aktie), nachdem im Vergleichszeitraum des Vorjahres durch hohe Abschreibungen ein Verlust von 1,44 Milliarden US-Dollar (2,36 US-Dollar pro Aktie) ausgewiesen wurde. Intel zahlte im Rahmen eines Vergleichs in einem Wettbewerbsverfahren 1,25 Milliarden US-Dollar an AMD. Ohne das Geld von Intel hätte AMD aber dennoch einen Quartalsgewinn von 57 Millionen US-Dollar (8 Cent pro Aktie) erwirtschaftet.

AMD erwartet, dass im laufenden ersten Quartal 2010 der Umsatz saisonbedingt wieder rückläufig sein wird.
[von Achim Sawall und Nico Ernst]



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. bei dell.com
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Kaugummi 23. Jan 2010

So schlechte CPUs stellt AMD jetzt auch nicht her.

wer sagt 22. Jan 2010

dass intel jetzt "fair" spielt? ;)

wo du 22. Jan 2010

recht hast, hast du recht ;) die sind extrem günstig weg gekommen, was die an schaden...

Mac Jack 22. Jan 2010

Bei den Zahlen wird mir ganz schwindlig...


Folgen Sie uns
       


HTC Vive Pro - Test

Das HTC Vive Pro ist ein beeindruckendes Headset und ein sehr gutes Gesamtkonzept. Allerdings zweifeln wir am Erfolg des Produktes in unserem Test - und zwar wegen des sehr hohen Kaufpreises und fehlenden Zubehörs.

HTC Vive Pro - Test Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

    •  /