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Sicherheitsleck im Windows-Kernel

Microsoft hat bislang keine Angriffe bemerkt. Microsoft berichtet von einem Sicherheitsloch im Windows-Kernel, das zur Rechteausweitung missbraucht werden kann. Zur Ausnutzung des Sicherheitslecks muss ein Angreifer am System angemeldet sein. Einen Patch zur Beseitigung des Fehlers gibt es bislang nicht.
/ Ingo Pakalski
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Der Fehler(öffnet im neuen Fenster) steckt in allen 32-Bit-Fassungen der verschiedenen Windows-Versionen. Alle 64-Bit-Ausführungen von Windows sollen davon nicht betroffen sein. Ein Angreifer muss gültige Anmeldeinformationen für ein System haben und sich lokal am Rechner anmelden, um das Sicherheitsloch ausnutzen zu können. Dann ist eine Rechteausweitung möglich, so dass Programme mit mehr Rechten ausgeführt werden, als dem angemeldeten Nutzer eigentlich zustehen.

Der Fehler scheint mit der Windows-Komponente NT Virtual DOS Mode (NTVDM) in Zusammenhang zu stehen. Jedenfalls empfiehlt Microsoft, NTVDM abzuschalten, wenn es nicht benötigt wird. Damit wird eine Ausnutzung der Sicherheitslücke zumindest erschwert.

Nach Angaben von Microsoft wurde das Sicherheitsleck bislang nicht ausgenutzt. Mit einem Patch ist wohl Mitte Februar 2010 am nächsten planmäßigen Patchday zu rechnen.


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