Programmierer von NetNewsWire plant eigenen Mailclient
Der IMAP-Mail-Client soll Letters(öffnet im neuen Fenster) heißen, verriet Simmons. Die aktuellen E-Mail-Programme hält der Entwickler(öffnet im neuen Fenster) für unausgereift und für Poweruser ungeeignet. An der in Mac OS X integrierten E-Mail-Anwendung Mail von Apple lässt er kein gutes Haar. Sie sei eindeutig für Heimanwender entwickelt worden. Auch Thunderbird gefällt ihm nicht – die Oberfläche sei nicht Mac-like genug und bei Mailsmith(öffnet im neuen Fenster) gibt es keine IMAP-Unterstützung, sondern nur Zugriff auf POP3.
Mit Letters soll hingegen alles besser werden. Der bisher nur als Gedankengerüst existierende E-Mail-Client arbeitet mit IMAP und soll definierbare Workflows besitzen und programmierbar sein. Eine Plugin-Programmierschnittstelle (API) soll ebenfalls entstehen, über die der Funktionsumfang der Anwendung bei Bedarf erweitert werden kann, ohne sie selbst unnötig aufzublähen.
Letters soll mit einem offenen und dokumentierten Dateiformat arbeiten und nicht nur mit der Maus, sondern auch über die Tastatur zu steuern sein. Er führt dabei Anwendungen wie Launchbar(öffnet im neuen Fenster) und Quicksilver(öffnet im neuen Fenster) an und schlägt vor, mit ähnlichen Mechanismen E-Mails in Ordner zu sortieren und zu navigieren. Für die Verwaltung von Mailinglisten sollen ebenfalls Funktionen entwickelt werden.
Noch hat die Programmierung von Letters nicht begonnen. Einen Zeitplan legte Simmons nicht vor.
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