Fotoprojektor Xeed SX7 Mark II von Canon
Der SX7 Mark II ist mit einem Fotomodus für farboptimierte Standbilder ausgestattet und beherrscht Adobes RGB-Modus. Die Geräte sollen die Helligkeit und den Farbton des Umgebungslichts berücksichtigen. Beim Medical-Gerät werden zudem DICOM-Daten(öffnet im neuen Fenster) (Digital Imaging and Communications in Medicine) für medizinische Präsentationen etwa von Röntgenbildern verarbeitet.
Dabei werden 21 Voreinstellungen zur Verfügung gestellt, die aus einer Graustufentabelle ausgewählt werden können. Damit sollen zum Beispiel stark von der richtigen Wiedergabe von Graustufen abhängige Röntgenbilder projiziert werden können. Nach Herstellerangaben sind die Xeed-Projektoren jedoch nicht für die Erstellung medizinischer Diagnosen freigegeben.
Beide Projektoren sind mit LCOS-Panels ausgestattet und erreichen eine Auflösung von 1.400 x 1.050 Pixeln. Die LCoS-Technik(öffnet im neuen Fenster) (Liquid Crystal on Silicon) erreicht eine höhere Pixeldichte als DLP-Panels. Die Geräte erreichen eine Lichtleistung von 4.000 ANSI-Lumen und einen Kontrastumfang von 1.000:1.
Canon bietet separat eine Kalibrierungslösung an, die mit einer Canon-EOS- oder Powershot-Kamera zusammenarbeitet. Diese wird benutzt, um das Projektionsbild abzufotografieren. Die Kalibrierungssoftware kann dann die Gammawerte abgleichen und den Farbraum anpassen. Künftig sollen so auch mehrere Projektoren aufeinander abgestimmt werden. Den Preis der Kalibrierungssoftware will Canon später bekanntgeben.
Das Zoomobjektiv ist motorbetrieben und lässt sich mit der Fernsteuerung bedienen. Bei Projektionsabständen von 1,2 bis 9 Metern lassen sich Bilddiagonalen von 1 Meter bis 7,62 Metern erzielen. Neben einer DVI-Schnittstelle und einem VGA-Eingang wurde auch ein Composite-Video-Eingang verbaut. Dazu kommt ein Monolautsprecher. Das Betriebsgeräusch liegt bei 36 dB (A) im normalen Modus und im lichtreduzierten Modus bei 32 dB (A).
Der Xeed SX7 Mark II soll rund 5.300 Euro kosten, der Xeed SX7 Mark II Medical hingegen rund 5.800 Euro. Beide Geräte sollen ab April 2010 in den Handel kommen.
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