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Patch für Internet Explorer schließt acht Sicherheitslöcher

Sieben Sicherheitslücken können für Codeausführung missbraucht werden. Microsoft hat wie angekündigt außerhalb des monatlichen Patchday-Zyklus einen Sicherheitspatch für den Internet Explorer veröffentlicht. Damit werden gleich acht Sicherheitslecks in Microsofts Browser beseitigt. Eine der Sicherheitslücken wurde für Angriffe auf verschiedene Unternehmensnetzwerke verwendet. Auch Exploit-Code wurde bereits im Internet gesichtet, so dass der Patch schleunigst eingespielt werden sollte.
/ Ingo Pakalski
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Mit dem Patch werden gleich acht Sicherheitslöcher im Internet Explorer beseitigt. Sieben der acht Sicherheitslecks können für die Ausführung beliebigen Programmcodes missbraucht werden. Angreifer können die Fehler ausnutzen, indem ein Opfer zum Öffnen einer manipulierten Webseite verleitet wird. Dann lässt sich beliebiger Programmcode ausführen, um ein fremdes System zu kontrollieren. Über eine dieser sieben Sicherheitslücken wurden die jüngsten Angriffe auf Unternehmensnetzwerke vollzogen, unter anderem auf Google . Das achte Sicherheitsleck kann zum Ausspähen vertraulicher Informationen missbraucht werden.

Nach Angaben von Microsoft war der Patch bereits für den kommenden Patchday Mitte Februar 2010 vorgesehen und wurde nun vorgezogen.

Der Patch für den Internet Explorer korrigiert insgesamt acht Fehler und steht über das Security Bulletin(öffnet im neuen Fenster) ab sofort als Download zur Verfügung, wird aber auch über Windows Update verteilt.

Eines der acht Sicherheitslöcher im Internet Explorer sorgte in den letzten Tagen für viel Wirbel. Seit einer knappen Woche warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor der Verwendung des Internet Explorers und hat die Warnung ein paar Tage später auf andere Microsoft-Produkte ausgeweitet . Diesen Produkten ist gemein, dass sie die Rendering Engine des Internet Explorers verwenden. Das gilt für Outlook, Outlook Express, Windows Mail, Windows Live Mail sowie das Hilfesystem und die Sidebar von Windows. Auch in Frankreich gab es einen Warnhinweis zum Internet-Explorer-Einsatz .

Als Folge der großen medialen Aufmerksamkeit für das Sicherheitsloch im Internet Explorer verzeichneten sowohl Opera als auch Firefox einen Anstieg der Downloadzahlen aus Deutschland.


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