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Schnelle SLC-SSDs werden bezahlbar

Solidata K5 SSDs zwischen 16 und 128 GByte. Im Handel erscheinen günstige SSDs mit SLC-Flash-Chips. SLC-SSDs versprechen eine längere Lebensdauer als MLC-SSDs bei gleichzeitig hoher Geschwindigkeit. Bisher waren SLC-SSDs vor allem teuer.
/ Andreas Sebayang
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Solidatas K5 ist ein wahres Schnäppchen, zumindest für eine SLC-SSD. In Japan kostet die SSD mit 64 GByte Speicherplatz umgerechnet nur 230 Euro (29,800 Yen), das berichtet ascii.jp(öffnet im neuen Fenster). Dabei ist die SSD mit Indilinx-Controller und offenbar Intel-NAND-Chips auch noch recht schnell.

Lesend soll die K5 mit 64 MByte Cache auf 250 MByte/s kommen, die über die SATA-3Gb-Schnittstelle transportiert werden. Schreibend sind es 190 MByte/s. Allerdings unterscheiden sich die bei ascii.jp gezeigten Werte auf der Packung vom offiziellen Datenblatt(öffnet im neuen Fenster) ein wenig. Das Datenblatt gibt beim Schreiben 200 MByte/s an. Außerdem fehlen Details zum Controller und den verbauten Chips völlig.

In Deutschland ist die SSD ebenfalls zu haben. Sie kostet dann 280 Euro.

Zum Vergleich: Intels X25-E mit 64 GByte und ähnlichen Datenraten kostet hierzulande um die 600 Euro. Sie hat zudem nur 16 MByte Cache. Preislich und von den reinen Leistungsdaten in die Nähe kommt OCZ Agility EX mit Indilinx Controller. Sie ist bei diversen Händlern ab 350 Euro zu haben.

MLC-SSDs sind deutlich günstiger. In der Regel gibt es bei guten Modellen doppelt so viel Speicherplatz und vergleichbare Datenraten.

Solidatas SLC-SSDs werden allerdings kaum angeboten. Bei Geizhals(öffnet im neuen Fenster) taucht nur ein einzelner Händler auf, der die SSDs überhaupt listet.


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