Sony stellt Nahbereichsfunk-Memorystick vor

Datenaustausch über Transferjet verbindet Sony-Geräte

Sony hat mit dem Transferjet Memory Stick ein Speichermedium mit schnurloser Datenübertragungstechnik vorgestellt, das eine maximale Geschwindigkeit von 560 MBit/s brutto erreichen soll. Anders als WLAN ist die Funkstrecke auf rund 3 cm begrenzt. Die Datenübertragung erfolgt deshalb durch Zusammenhalten der Peripheriegeräte.

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Sony stellt Nahbereichsfunk-Memorystick vor

Sonys Transferjet-Technik verbindet künftig Notebooks, Fernseher und Digitalkameras der eigenen Marke. Die Memory-Stick-Version macht alle Kameras und sonstigen Geräte, die dieses Speichermedium fassen, automatisch kompatibel mit Transferjet. Die Karte MS-JX8G (Memory Stick Pro HG Duo) ist zunächst nur in einer 8-GByte-Version vorgesehen und soll in den USA Ende Januar 2010 für rund 100 US-Dollar auf den Markt kommen.

 

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Die Transferjet-Technik verbaut Sony derzeit auch fest in die Notebooks der Serie Vaio F sowie in die Digitalkameras Cyber-shot TX7 und HX5V. Weitere Geräte dürften bald folgen. Die Technik ist vornehmlich für den Austausch von Fotos gedacht. Sogar die Übertragung von Fotos zwischen zwei Digitalkameras ist angedacht. Dadurch könnte man kurz nach dem Fotografieren die Bilder anwesenden Freunden und Bekannten mitgeben.

Die Point-to-Point-Verbindungen werden durch Pairing hergestellt, wobei auf beiden Geräten die Verbindung bestätigt werden muss. Der Anwender kann seine eigenen Transferjet-Geräte so einrichten, dass sie sich nur untereinander verbinden und unbekannten Geräten den Laufpass geben. Die Technik arbeitet im 4,48-GHz-Band.

Die Technik erreicht bislang nicht das theoretische Geschwindigkeitslimit, sondern bleibt weit darunter. Die Bruttorate wird durch den Protokoll-Overhead zwar sowieso auf rund 375 MBit/s beschränkt, aber das erreichen die aktuellen Modelle nicht. Die neuen Sony-Transferjet-Modelle kommen auf lediglich 40 MBit/s.

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Transferjet soll keine reine Sony-Lösung bleiben. Damit sich die Technik am Markt durchsetzen kann, müssen weitere Firmen ins Boot geholt werden, die ihrerseits Geräte mit dem Nahbereichsfunk ausstatten. Schon 2008 wurde deshalb das Transferjet Consortium gegründet, zu dessen Mitgliedern auch Samsung, Sharp, Toshiba und Nikon gehören.

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Dr Obvious 21. Jan 2010

"S' dut net!" sagt man bei uns.

admina 21. Jan 2010

wenn das wörtchen wenn nicht wär...

Sanyo ist... 21. Jan 2010

Wie jemand in nem anderen Beitrag schon angedeutet hat, wäre es doch z.B. für Kameras mit...

Replay 21. Jan 2010

Nun, der IR-Port vom Palm war (ist) so kräftig, daß es sogar als Universalfernbedienung...



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