Abo
  • Services:

Die Onlineausgabe der New York Times wird kostenpflichtig

Ab 2011 gibt es nur noch eine beschränkte Anzahl kostenloser Artikel im Monat

Die New York Times hat sich entschieden, ihr Onlineangebot Lesern nicht mehr komplett kostenlos zugänglich zu machen. Ab Januar 2011 können Nutzer im Monat nur noch eine bestimmte Anzahl von Artikeln lesen. Für die weitere Nutzung müssen sie zahlen.

Artikel veröffentlicht am ,

Regelmäßige Leser ihrer Onlineausgabe bittet die New York Times künftig zur Kasse. Das teilt die Tageszeitung in eigener Sache mit. Die Zeitung hat sich für ein teilweise kostenpflichtiges Angebot entschieden. Vor wenigen Tagen hatte das New York Magazine berichtet, ein solcher Schritt stehe unmittelbar bevor.

Teilweise kostenlos

Stellenmarkt
  1. INCENT Corporate Services GmbH, Berlin
  2. BWI GmbH, München, Rheinbach, Leipzig

Nach der neuen Regelung können Leser nur noch eine bestimmte Anzahl von Artikeln im Monat kostenlos anschauen. Wollen sie das Onlineangebot darüber hinaus weiter nutzen, müssen sie bezahlen. Abonnenten der Printausgabe erhalten uneingeschränkten Zugang zum Onlineangebot. Diese Regelung soll Anfang kommenden Jahres in Kraft treten.

Einzelheiten nannten die Verantwortlichen nicht. So stehe noch nicht fest, wie viele Artikel Nutzer künftig noch kostenlos aufrufen können und wie hoch die Kosten für den uneingeschränkten Zugang sein werden. Es sei zudem möglich, dass sich diese Parameter je nach Leserecho und den wirtschaftlichen Gegebenheiten änderten.

Denkprozess beginnen

"Diese Ankündigung erlaubt es uns, einen Denkprozess zu beginnen, der Antworten auf viele Fragen geben wird, die uns alle beschäftigen", sagte NYT-Herausgeber Arthur Sulzberger. "Wir dürfen das nicht halb oder dreiviertel richtig machen. Wir müssen es ganz richtig machen."

Die NYT hat bereits Erfahrungen mit einem kostenpflichtigen Angebot: So mussten in den 1990er Jahren Leser im Ausland für die Nutzung bezahlen. Zwischen 2005 und 2007 war nur ein Teil der Onlineausgabe frei zugänglich. Für den übrigen Teil, das Angebot Times Select, zahlten die Nutzer im Jahr rund 50 US-Dollar. 2007 verabschiedete sich die Tageszeitung von Bezahlinhalten zugunsten einer größeren Reichweite, die mehr Onlinewerbung versprach.

Das jetzige Umdenken sei jedoch keine Reaktion auf den Einbruch des Werbemarktes im Zuge der Wirtschaftskrise, erklärte Sulzberger. "Das ist in gewisser Weise eine Wette darauf, wie sich das Internet unserer Ansicht nach entwickeln wird."



Anzeige
Top-Angebote
  1. 18,99€ (nur für Prime-Kunden)
  2. 99,00€ (bei otto.de)
  3. 54,99€
  4. GRATIS

C3PO III 23. Jan 2010

Die Wirtschaftlichkeitsrechnung in ehren, aber Sie ist off-topic. Es geht um...

C3PO III 23. Jan 2010

Kurz vorweg, ich bin nicht allwissend, es ist eine Meinung, zufällig meine Das werden Sie...

RaiseLee 21. Jan 2010

Aber, aber es ist nicht gratis! Ich will doch die neusten Filme und Serien Gratis ohne...

Wilbert Z, 21. Jan 2010

Denke schon, dass Apple für die vielen Werbe-Artikel ordentlich zahlt.

adsdasadsadsdasads 21. Jan 2010

Wenn is es ueber die IP machen waehre das wirkungsvoll. Ich galaube nicht das newyork...


Folgen Sie uns
       


Kompaktanlage mit Raspi vernetzt

Wie kann eine uralte Kompaktanlage aus den 90er Jahren noch sinnvoll mit modernen Musik- und Videoquellen vernetzt werden?

Kompaktanlage mit Raspi vernetzt Video aufrufen
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil: Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil
Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um

Ohne Aufzüge gäbe es keine Hochhäuser. Aber inzwischen sind Wolkenkratzer zu hoch für herkömmliche Systeme. Thyssen-Krupp testet derzeit einen neuartigen Aufzug, der beliebig hoch fahren kann. Inspiriert ist er vom Paternoster und dem Transrapid. Wir waren im Testturm.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ceramic Speed Hätte, hätte - Fahrrad ohne Kette
  2. Geheimdienste und Bundeswehr Masterstudiengang für Staatshacker gestartet
  3. Sonitus Technologies Zahnmikrofon sorgt für klare Kommunikation

FreeNAS und Windows 10: Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich
FreeNAS und Windows 10
Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich

Es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht: Mit dem Betriebssystem FreeNAS, den richtigen Hardwarekomponenten und Tutorials baue ich mir zum ersten Mal ein NAS-System auf und lerne auf diesem Weg viel darüber - auch warum es Spaß macht, selbst zu bauen, statt fertig zu kaufen.
Ein Erfahrungsbericht von Oliver Nickel

  1. TS-332X Qnaps Budget-NAS mit drei M.2-Slots und 10-GBit-Ethernet

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

    •  /