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Flaches Netbook von LG mit 2-GHz-Atom-Prozessor

Anschlüsse werden hinten platziert. LGs X-Note X300 ist ein besonders flaches Netbook, das bei den Anschlüssen einige Kompromisse eingeht. Es setzt zudem noch nicht auf die aktuelle Pine-Trail-Generation der Netbooks, sondern auf einen alten, aber schnellen Atom Z550, für den es noch keinen Nachfolger gibt.
/ Andreas Sebayang
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LGs X-Note X300(öffnet im neuen Fenster) ist ein Netbook mit einem Atom Z550, der mit 2 GHz getaktet ist. Auch ein Modell mit 1,83 GHz Taktfrequenz gibt es (Z540). Als Chipsatz kommt der US15W mit dem recht langsamen GMA-500-Grafikkern zum Einsatz, der 1.366 x 768 Pixel ansteuern muss. Vor allem durch die schnelle CPU unterscheidet sich das X-Note X300 von den meisten anderen Netbooks. Es dürfte auch schneller als aktuelle Pine-Trail-Netbooks sein, ist aber immer noch deutlich langsamer als günstige und sparsame CULV-Notebooks.

Außerdem ist das Netbook recht dünn: LG gibt 17,5 mm (vermutlich ohne Gummifüße) bei einem Gewicht von 970 Gramm an. Das ist zwar nicht so dünn und leicht wie Sonys Vaio X, das an der dicksten Stelle inklusive Gummifüße 16 mm misst, aber verglichen mit anderen Netbooks noch sehr schlank. Die Abmessungen des 11,6-Zoll-Netbooks erfordern bei den Anschlüssen Kompromisse: Diese befinden sich etwas unpraktisch an der Rückseite. Dort gibt es zudem nur zwei USB-Anschlüsse, einen SD-Kartenleser, einen Kopfhöreranschluss und einen speziellen LG-Port, über den der VGA- und Fast-Ethernet-Anschluss ermöglicht wird. Für drahtlose Kommunikation steht WLAN nach IEEE 802.11b/g/n mit einer Bruttodatenrate von 300 MBit/s zur Verfügung.

LG installiert Windows 7 Home Premium auf der 64 GByte fassenden SSD des Netbooks, verzichtet aber auf eine großzügige Ausstattung des Arbeitsspeichers, die mit der Lizenz möglich wäre. Der Nutzer muss also mit 1 GByte Arbeitsspeicher auskommen.

LG machte keine Angaben zu den Akkulaufzeiten, die mit dem Lithium-Polymer-Akku möglich sind.

Eine Ankündigung für Deutschland gibt es zum X-Note X300 noch nicht. In Sükorea kostet das Netbook je nach Ausstattung zwischen 1,4 und 1,6 Millionen Won. Umgerechnet sind das etwa 870 beziehungsweise knapp 1.000 Euro.


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