PGP Desktop 10.0 für Windows und Mac OS X
Unter dem Namen Whole Disk Encryption(öffnet im neuen Fenster) bringt PGP in der aktualisierten Version eine verbesserte Festplattenverschlüsselung für Mac OS X. Ab sofort funktioniert PGP auch unter Mac OS X 10.6 Snow Leopard. Per Pre-Boot-Authentification können auf Intel-Macs mit Mac OS X ab Version 10.5 Systemfestplatten beim Booten freigeschaltet werden. Auch die aktuelle Version 3.1 von Bootcamp wird unterstützt. Unter der Vorgängerversion 10.4 können nach wie vor nur zusätzlich eingebaute Festplatten chiffriert werden.
Für Windows hält die neue Version ein verbessertes Laufzeitverhalten bereit. Mit Hilfe der sogenannten Hybrid Cryptographic Optimizer sollen Festplattenzugriffe deutlich schneller erfolgen als unter der Vorgängerversion 9.10. Zusätzlich wollen die Entwickler PGP 10.0 auch für SSD-Festplatten optimiert haben. Für Outlook bringt PGP jetzt Schaltflächen zur Verschlüsselung und für die Bearbeitung von Signaturen mit.
Zusätzlich kann PGP 10.0 unter Windows mit weiteren Smartcards verwendet werden, eine komplette Liste ist auf der Webseite des Herstellers abrufbar(öffnet im neuen Fenster). Für Windows und Mac OS X wurde die Bedienoberfläche überarbeitet.
PGP bietet mit dieser Version erstmals auch die Unterstützung für die Linux-Distributionen Ubuntu 8.04 und 9.04 sowie Red Hat Enterprise Linux/CentOS 5.2 und 5.3 in der 32-Bit-Version an. Unter Linux muss allerdings die Verschlüsselung mit Kommandozeilenbefehlen vorgenommen werden.
PGP Desktop 10.0 kostet 110 Euro pro Lizenz und ist für die Windows-Plattform, für Mac OS X und Linux verfügbar. Für Besitzer von Abonnements oder Maintenance-Lizenzen ist das Update kostenlos.
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