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HP: Widerstandsfähige Elitebooks mit Core i7 und USB 3.0

Probooks jetzt ebenfalls mit Intels neuen Prozessoren. Neue Geschäftskundennotebooks von HP werden in Kürze mit Intels neuen CPUs der Calpella-Plattform ausgeliefert. Das Elitebook richtet sich dabei an Anwender, die ein widerstandsfähiges Notebook suchen. Das Probook hingegen ist ein günstigeres Arbeitsgerät.
/ Andreas Sebayang
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HP hat zwei aktualisierte Notebookserien mit Intels Core i5 und Core i7 angekündigt. Die neuen Elitebooks von HP gehören zu den widerstandsfähigen Geschäftskundennotebooks, die Probooks sind sehr viel günstigere Modelle für den Arbeitsalltag. Die Probook-Serie hatte HP erst im April 2009 vorgestellt .

HPs Elitebooks 8440p und 8540p sind 14-Zoll- beziehungsweise 15-Zoll-Modelle mit matten LED-LC-Displays. Von den Modellen wird es verschiedene Ausstattungsvarianten geben, die entweder einen Core i5 oder i7 einsetzen. Variabel werden auch die Festplattengrößen gehandhabt. Neben stoßgeschützten Festplatten mit 7,200 U/Min. gibt es auch 128 oder 160 GByte fassende SSDs zur Auswahl. Die maximale Arbeitsspeicherbestückung liegt bei 8 GByte. Nähere Angaben machte HP bisher nicht.

Von dem 2,92 Kilogramm wiegenden 15-Zoll-Notebook wird es auch eine 8440w genannte Workstation-Variante geben. Dieses Notebook kann 16 GByte Arbeitsspeicher ansprechen und nutzt als Grafikchip entweder einen Nvidia Quadro FX880M oder FX1800M mit je 1 GByte Grafikspeicher. Das 8540p nutzt einen NVS 5100 (1 GByte). Beim 8440p ist es entweder Intels auf dem CPU-Package untergebrachter HD-Graphics-Kern oder ein Nvidia NVS 3100 (512 MByte). Die Grafikkerne sprechen entweder ein Display mit 1.366 x 768 oder 1.600 x 900 Pixeln an. Nur das Workstation-Modell ist auch mit einem Full-HD-Display verfügbar und besitzt 1.920 x 1.080 Pixel.

Für externe Monitore gibt es einen VGA- und einen Displayport-Anschluss. Diese werden auch über neue Dockingstations von HP angeboten, in die sich die Elitebooks einklinken können. Ohne Dockingstation bieten die Elitebooks eSATA, dreimal USB 2.0 und beim 8540p und w auch zwei USB-3.0-Anschlüsse. Firewire alias IEEE1394a ist ebenfalls an den Elitebooks vorhanden. Auch Expresscards mit 54 mm Breite kann ein Elitebook aufnehmen.

Viele Vorzüge der Elitebooks gibt es bei den neuen Probooks 6440b (14 Zoll) und 6540b (15 Zoll) nicht. So fehlt die Unterstützung von USB 3.0, der Core i7 und ein Full-HD-Display. Einen diskreten Grafikchip in Form einer ATI Mobility Radeon 4550 mit 512 MByte Grafikspeicher gibt es nur beim 6540b bei einigen Ausstattungsvarianten. Sonst muss der Nutzer mit Intel HD Graphics vorlieb nehmen. Dafür gibt es die Möglichkeit, eine Zweitbatterie anzuschließen. Die Probooks wiegen 2,26 beziehungsweise 2,51 Kilogramm.

Installiert wird auf den neuen Notebooks Windows 7 Professional (32- oder 64-Bit-Version) inklusive Downgrademöglichkeiten auf Windows Vista und XP. Auch FreeDOS soll angeboten werden.

Die Elitebooks haben drei Jahre Garantie inklusive Abhol- und Lieferservice. Bei den Probooks beträgt die Garantiezeit nur ein Jahr. Ab Februar sollen die Notebooks zu haben sein. Die Preise fangen bei 1.470 Euro für die Elitebooks und bei 1.140 Euro für die Probooks an.

Lange Garantiezeiten bietet HP auf seine neuen Long Life genannten Akkus. Statt der sonst üblichen sechs Monate gibt HP drei Jahre Garantie auf die Energiespender und garantiert zudem 1.000 Ladezyklen. Die Technik der Akkus kommt von Boston Power und ist schon eine Weile auf dem US-Markt. Die neuen Akkus sind allerdings nur für wenige Modelle verfügbar(öffnet im neuen Fenster) .


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