Samsung-Kamera mit GPS, Landkarte und Ortsdatenbank
Die WB650 und WB600 arbeiten beide mit einem 12,2 Megapixel großen Sensor im 1/2,3-Zoll-Format. Der Brennweitenbereich der Objektive beginnt bei 24 mm (Kleinbild) und endet bei 360 mm bei F3,2 (Weitwinkel) und F5,8 (Tele). Die Objektive sind mit einer optischen Bildstabilisierung gegen Verwackler ausgestattet.
Die WB650 besitzt im Vergleich zur WB600 ein 3 Zoll großes OLED-Display mit 920.000 Bildpunkten und ein GPS, mit dem die Fotos automatisch geocodiert werden. In der WB600 fehlt das GPS und anstelle des OLEDs wurde ein normales TFT-Display verwendet, das aber auch 3 Zoll groß ist und auf nur 230.000 Bildpunkte kommt.
Im Gegensatz zu GPS-Systemen, die nur die Uhrzeit und den Längen- und Breitengrad sowie die Höhe in die Fotos schreiben, kann das GPS von Samsung auf eine Orts- und Länderdatenbank zurückgreifen, um weitere Informationen zu hinterlegen und zeigt die Aufnahmestandorte auf einer Übersichtskarte an. Dafür ist keine Internetverbindung erforderlich – das Kartenmaterial ist in der Kamera gespeichert.
Beide Kameras filmen Videos mit 720p bei 30 Bildern pro Sekunde im H.264-Format. Über eine HDMI-Schnittstelle kann das Bild auf entsprechenden Fernsehern oder Projektoren angesehen werden. Neben einer Programmautomatik sowie Blenden- und Zeitvorwahlen können die Aufnahmeparameter auch rein manuell bestimmt werden. Die alternativ einsetzbare Motivprogrammautomatik wählt zwischen fünf Motivprogrammen eines aus.
Die Kameras messen 106,6 x 60,5 x 28 mm. Das Gewicht wird mit 214 Gramm angegeben. Die Samsung WB650 und die WB600 sollen ab Anfang März 2010 zu Preisen von rund 400 beziehungsweise 350 Euro in den Handel kommen.
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