• IT-Karriere:
  • Services:

MySQL-Streit: EU wird Übernahme Suns durchwinken

Kritiker sehen keine echten Zugeständnisse von Oracle

In der nächsten Woche kommt von der EU höchstwahrscheinlich die Zustimmung für den Kauf von Sun Microsystems und deren Tochter MySQL durch Oracle. Das berichten das Wall Street Journal und die Gegner der Übernahme um den MySQL-Gründer Michael Widenius.

Artikel veröffentlicht am ,
MySQL-Streit: EU wird Übernahme Suns durchwinken

Die Europäische Kommission wird in der kommenden Woche die Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle offiziell genehmigen. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Bis zum 27. Januar 2010 hat die Wettbewerbsbehörde eine Entscheidung zugesagt.

Stellenmarkt
  1. Swiss Post Solutions GmbH, Bamberg, London (Großbritannien) (Home-Office)
  2. ACS PharmaProtect GmbH über RAVEN51 AG, Berlin

Der Hersteller von Unternehmenssoftware Oracle ist seit November 2009 mit einem formellen Einwand aus Brüssel gegen die Übernahme von Sun für 7,4 Milliarden US-Dollar konfrontiert. Dabei geht es um die Open-Source-Datenbank MySQL. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes wollte die Konsequenzen prüfen, die die Übernahme des Marktführers bei Open-Source-Datenbanken durch das weltweit führende Unternehmen im Bereich proprietärer Datenbanken hat. Doch im Dezember 2009 lenkte Oracle ein und kündigte Zugeständnisse an. "Wir erwarten, dass die Europäische Kommission die Akquisition von Sun im Januar vorbehaltlos klärt", hatte Oracle-President Safra Catz am 17. Dezember 2009 gesagt.

EU sah am Ende schwach aus

MySQL-Gründer Michael Widenius hatte eine Webkampagne gestartet, um weltweit Mitstreiter gegen die Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle in der aktuellen Form zu sammeln. Bisher haben 32.900 Menschen die Petition gezeichnet. Auch Widenius glaubt, dass die Brüsseler Behörde "die Akquisition wohl sehr kurzfristig freigeben" werde. "Die EU-Kommission demonstrierte in weiten Teilen des Verfahrens Mut und Kompetenz, sah am Ende aber schwach aus", sagte er. Es habe ein Treffen mit der EU-Kommission am 7. Januar 2010 gegeben, bei dem als Begründung für eine Freigabe der Übernahme nur erklärt wurde, dass Sun wirtschaftliche Schwierigkeiten habe. Widenius: "Das ist wettbewerbsrechtlich überhaupt kein Argument, denn Oracle hätte MySQL ausklammern und den Rest von Sun übernehmen können."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 58,48€ (PC), 68,23€ (PS4) 69,99€ (Xbox One)
  2. 36,99€
  3. (-87%) 2,50€

Web-User 21. Jan 2010

PostgreSQL Server treffen sollte, dann werden die MySQL-User über Euch lachen... Entweder...

s.schicker 20. Jan 2010

Erstmal schnell Oracle Aktien kaufen :-)

darkfate 20. Jan 2010

Ich bin auch für eine Diashow... sonst kann man den Artikel schlecht kommentieren...


Folgen Sie uns
       


Disney Plus - Test

Der Streamingdienst Disney Plus wurde am 24. März 2020 endlich auch in Deutschland gestartet. Golem.de hat die Benutzeroberfläche einem Test unterzogen und auch einen Blick auf das Film- und Serienangebot des Netflix-Mitbewerbers geworfen.

Disney Plus - Test Video aufrufen
Materiejets aus schwarzem Loch: Schneller als das Licht?
Materiejets aus schwarzem Loch
Schneller als das Licht?

Das schwarze Loch stößt Materie mit einer Geschwindigkeit aus, die wie Überlichtgeschwindigkeit aussieht.
Ein Bericht von Andreas Lutter

  1. Oumuamua Ein ganz normal merkwürdiger interstellarer Asteroid

Außerirdische Intelligenz: Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?
Außerirdische Intelligenz
Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?

Seit Jahrzehnten gucken wir mit Teleskopen tief ins All. Außerirdische haben wir zwar bisher nicht entdeckt, das ist aber kein Grund, an ihrer Existenz zu zweifeln.
Von Miroslav Stimac


    Laravel/Telescope: Die Sicherheitslücke bei einer Bank, die es nicht gibt
    Laravel/Telescope
    Die Sicherheitslücke bei einer Bank, die es nicht gibt

    Ein Leser hat uns auf eine Sicherheitslücke auf der Webseite einer Onlinebank hingewiesen. Die Lücke war echt und betrifft auch andere Seiten - die Bank jedoch scheint es nie gegeben zu haben.
    Ein Bericht von Hanno Böck

    1. IT-Sicherheitsgesetz Regierung streicht Passagen zu Darknet und Passwörtern
    2. Callcenter Sicherheitsexperte hackt Microsoft-Betrüger
    3. Sicherheit "E-Mail ist das Fax von morgen"

      •  /