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Studie: Computerspieler haben mehr Probleme in der Schule

Rund neun Prozent der computerspielenden Schüler berichten von Problemen. Schüler, die regelmäßig an PC oder Konsole daddeln, haben öfter Probleme mit dem Unterrichtsstoff als Nichtspieler. Eine Studie bestätigt diesen naheliegenden Verdacht. Als weiteres Problem wird genannt, dass die Schüler oft länger spielen, als sie sich vorgenommen haben.
/ Peter Steinlechner
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"Bemerkenswert sind... die genannten Motive zum Spielen: Neben der Langeweile wurden der Neid anderer wie auch das Mitreden-Können auffallend häufig genannt" , stellte der Hamburger Familien- und Gesundheitssenator Dietrich Wersich eines der Ergebnisse einer neuen Studie vor, die die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen(öffnet im neuen Fenster) nun in Auszügen vorgestellt hat. Befragt wurden rund 3.500 Hamburger Schülerinnen und Schüler aller Schulformen zwischen 14 und 18 Jahren zum Thema Glücks- und Computerspiel.

Rund neun Prozent der Jugendlichen, die regelmäßig an Computer oder Konsole spielen, berichten von Problemen in der Schule, und elf Prozent gaben an, ihre schulischen Leistungen würden schlechter. Schüler, die lediglich ab und zu am Computer spielen, berichten nur zu einem Prozent von Schulproblemen und zu zwei Prozent von schwächeren Leistungen.

Die Ergebnisse zu der Nutzung von PC-Spielen belegen nach Einschätzung der Wissenschaftler gängige Einschätzungen: Rund 75 Prozent der Befragten gaben an, in den vergangenen 30 Tagen ein Computerspiel genutzt zu haben. Etwa die Hälfte der Jugendlichen nutzt Computerspiele dabei mehrfach wöchentlich. Die männlichen Nutzer sind in der Überzahl. Jüngere bevorzugen Ego-Shooter oder Rollenspiele. Durchschnittlich würden regelmäßige Spielerinnen und Spieler rund 19 Stunden pro Woche mit Computerspielen verbringen. Schüler an Berufs- und Hauptschulen spielen etwa genauso viel wie die an Gymnasien.


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