Layers soll Firefox beschleunigen

Auch Nutzer von Linux und Mac OS X sollen von Hardwarebeschleunigung profitieren

Einige Mozilla-Entwickler arbeiten derzeit an einer Layers-Implementierung für Firefox, um die Möglichkeiten von hardwarebeschleunigtem Rendering besser zu nutzen. Die Geschwindigkeit von Firefox soll so weiter gesteigert werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit Layers entsteht derzeit ein neues API für Firefox, mit dem verschiedene Aspekte des Renderns einer Website in Hardware beschleunigt werden sollen. Die Arbeiten ergänzen eine Umstellung von Firefox auf Direct2D unter Windows, was ebenfalls zu einer beschleunigten Darstellung führen soll. Einen ähnlichen Weg hat Microsoft für den Internet Explorer 9 angekündigt.

Stellenmarkt
  1. Teamleiter Chassis Controls (m/w / divers)
    Continental AG, Frankfurt
  2. Consultant (m/w/d) im Bereich Digitalisierung und Informationssicherheit
    Becker Büttner Held Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater PartGmbB, München
Detailsuche

Während Direct2D alle Aspekte des Renderns einer Webseite beschleunigt - einschließlich Schriften und Pfaden -, steht bei Layers die Beschleunigung beim Übereinanderblenden von Oberflächen im Vordergrund. Dies kann über verschiedene Cairo-Oberflächen geschehen, auch mittels Direct2D.

Während Direct2D nur unter aktuellen Windows-Versionen verfügbar ist, soll das Layers-System von Firefox neben Direct3D auch OpenGL unterstützen. Dadurch sollen auch Firefox-Nutzer unter Linux und Mac OS X von der Hardwarebeschleunigung profitieren.

Normalerweise wird eine Webseite in einem Stück auf eine Oberfläche wie ein Fenster gerendert, was die Beschleunigungsmöglichkeiten stark einschränkt. Künftig soll daher ein Layers-Manager zwischengeschaltet werden, der sich um die Verwaltung unterschiedlicher Schichten in einem bestimmten Teil des Bildschirms kümmert. So kann Firefox verschiedene Inhalte auf mehrere Schichten rendern, die dann hardwarebeschleunigt zusammengesetzt werden. Das erlaubt es beispielsweise, die in vielen modernen Systemen verfügbare Hardwarebeschleunigung für Transformationen und transparente Bereiche zu nutzen. Auch die Darstellung von Videos und 3D-Inhalten via WebGL soll davon profitieren.

Golem Karrierewelt
  1. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    12.08.2022, Virtuell
  2. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    22./23.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Darüber hinaus erhoffen sich die Firefox-Entwickler weitere Vorteile vom Layer-System: Dazu zählt die Auslagerung von Teilen des Renderings in andere Threads, so dass Animationen auch dann flüssig laufen, wenn der Hauptthread beispielsweise durch die Verarbeitung von Javascript anderweitig beschäftigt ist. Auch könnten so Teile einer gerenderten Webseite, die derzeit nicht sichtbar sind, aufbewahrt werden, was vor allem die Anzeige auf mobilen Endgeräten beschleunigen würde, insbesondere beim Scrollen und Zoomen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Stebs 19. Jan 2010

Im Winterschlaf gewesen? -Sonst hättest du ja wenigstens eine News zu dem Electrolysis...

iFox 19. Jan 2010

... Anstatt auf die installierte Hardware zu schielen, sollten die Entwickler mal nen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Machine Learning
Die eigene Stimme als TTS-Modell

Mit Machine Learning kann man ein lokal lauffähiges und hochwertiges TTS-Modell der eigenen Stimme herstellen. Dauert das lange? Ja. Braucht man das? Nein. Ist das absolut nerdig? Definitv!
Eine Anleitung von Thorsten Müller

Machine Learning: Die eigene Stimme als TTS-Modell
Artikel
  1. US-Streaming: Abonnenten immer unzufriedener mit Netflix
    US-Streaming
    Abonnenten immer unzufriedener mit Netflix

    Wenn Netflix-Abonnenten das Abo kündigen, wird vor allem der hohe Preis sowie ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis als Grund dafür genannt.

  2. Discovery+: Neues Streamingabo in Deutschland verfügbar
    Discovery+
    Neues Streamingabo in Deutschland verfügbar

    Während etwa Netflix oder Disney werbefinanzierte Varianten ihrer Abos planen, startet Discovery+ gleich mit einem solchen Dienst.

  3. Krypto-Gaming: Spieleentwickler wollen nichts mit NFT zu tun haben
    Krypto-Gaming
    Spieleentwickler wollen nichts mit NFT zu tun haben

    Die Gamesbranche wehrt sich bislang vehement gegen jedes neue Blockchain-Projekt. Manager und Entwickler erklären warum.
    Von Daniel Ziegener

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI RTX 3080 Ti Ventus 3X 12G OC 1.049€ • Alternate (u. a. Corsair Vengeance LPX 32 GB DDR4-3600 106,89€) • be quiet! Pure Rock 2 26,99€ • SanDisk microSDXC 400 GB 29€ • The Quarry + PS5-Controller 99,99€ • Samsung Galaxy Watch 3 119€ • Top-PC mit Ryzen 7 & RTX 3070 Ti 1.700€ [Werbung]
    •  /