Bericht: Nvidias "Ion 2" für neue Atoms ist ein Geforce 310

Grafikprozessor mit 16 Kernen für HD-Video und Spiele

War Nvidia auf der CES noch recht schweigsam zum nächsten Ion-Produkt für Intels neue Atom-Plattform Pine Trail, so kommen nun die ersten Produktankündigungen aus Asien. Demnach soll es sich beim neuen Ion um eine lange bekannte GPU handeln.

Artikel veröffentlicht am ,

Bereits auf der Messe in Las Vegas bestätigte Nvidia, dass es sich bei der neuen Ion-Plattform nicht mehr um einen Chipsatz für die aktuellen Atoms handelt, sondern um eine per PCI-Express an den Pineview-Prozessor angebundene GPU. Auch diese ist nicht neu, wenn man Digitimes glauben darf. Das taiwanische Branchenmedium berichtet, Asus' All-in-One-"Eee Top ET2010PNT" mit 20-Zoll-Display soll einer der ersten Ion-Rechner werden.

Stellenmarkt
  1. IT-Verantwortlicher (m/w/d) für den Second-Level-Support
    Stadt Eppingen, Eppingen
  2. Executive Manager - Standards & Tools (m/w/d)
    OEDIV KG, Bielefeld
Detailsuche

Als Grafikprozessor soll darin der Geforce G310 dienen, der laut Nvidias Produktseite mit nur 16 Rechenwerken zu einer der kleinsten - und damit langsamsten - GPUs des Unternehmens gehört. Nvidia hatte den Grafikprozessor erst kürzlich durch Umbenennung aus dem G210 neu positioniert. Er bietet Unterstützung von DirectX 10.1, 512 MByte DDR2-Speicher werden über einen 64-Bit-Bus gesteuert. Videocodecs, auch die einer Blu-ray-Disc, kann er selbstständig decodieren.

Auch das französische Blogeee hatte vor kurzem von einem G310 als neuem Ion berichtet, der bereits in einer Anzeige für den neuen Asus-Rechner aufgetaucht war. In anderen Medien wird die GPU bisweilen auch als G210 bezeichnet, was aber den gleichen Chip meint.

Fraglich ist damit nur noch, was Nvidia mit dem auf dem Die der neuen Atoms integrierten Grafikkern macht, wenn die diskrete GPU genutzt wird. Aus einem Eintrag im offiziellen Nvidia-Blog geht nur die Andeutung hervor, dass mittels einer Technik namens "Optimus" die "mobile Erfahrung maximiert" werden soll, sprich: hohe Laufzeit bei brauchbarer Grafikleistung. Optimus soll nahtlos arbeiten, ob es aber eine echte Umschaltung zwischen integrierter Grafik und diskreter GPU darstellt, ist noch nicht bekannt.

Golem Karrierewelt
  1. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
  2. Deep-Dive Kubernetes – Production Grade Deployments: virtueller Ein-Tages-Workshop
    20.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Wechsel zwischen verschiedenen Grafikkernen ist mit Windows 7 deutlich einfacher geworden, wie unter anderem Dell auf der CES zeigen konnte. Die in die neuen mobilen Core-i-Prozessoren eingebaute Grafik ließ sich auf einem Alienware-Notebook innerhalb von ein bis zwei Sekunden problemlos ab- und eine Nvidia-GPU einschalten. Ob Nvidias "Optimus" darüber hinausgeht oder diese Umschaltung je nach Anwendung selbst erledigt, ist noch nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google Fonts
Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
Artikel
  1. Programmiersprache: JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken
    Programmiersprache
    JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken

    Douglas Crockford, der Erfinder des Datenformats JSON und Mitentwickler von Javascript, findet, dass die Sprache in Rente geschickt werden sollte.

  2. Paw Patrol: US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille
    Paw Patrol
    US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille

    Die US Space Force wird einen hundeähnlichen Roboter von Ghost Robotics auf Patrouille schicken, um Personalkosten zu senken.

  3. Windows auf dem Mac: Parallels wird merklich teurer
    Windows auf dem Mac
    Parallels wird merklich teurer

    Parallels 18 bietet eine native Unterstützung für Windows 11 und eine bessere Ressourcenzuweisung. Allerdings wird die Software teurer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: WD SSD 1TB m. Kühlkörper (PS5) 119,90€, MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /