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I am Alive: Katastrophenspiel ganz neu

Projekt von Jade Raymond mit Neustart. Seit fast zwei Jahren arbeiten Entwickler an Ubisofts Katastrophenspiel I am Alive, jetzt gibt der Publisher bekannt: Das Projekt wurde mittlerweile vollständig neu gestartet – inklusive eines Wechsels auf eine andere Grafikengine.
/ Peter Steinlechner
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Ubisoft hatte I am Alive 2008 im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Spielemesse E3 in Los Angeles angekündigt. Zu sehen war ein schicker Trailer, der Lust machte auf ein makabres Actionspiel in einer zerstörten Stadt – etwa so, wie es ein paar Monate zuvor im Kino in I Am Legend mit Will Smith zu sehen war. Über das Gameplay war nichts zu erfahren, aber Gerüchten zufolge sollte I am Alive eine für Casualspieler geeignete Sammlung von Geschicklichkeits- und Denkspielen mit einer aufwendigen Rahmenhandlung.

Falls das stimmt, hat Ubisoft wohl inzwischen eingesehen, dass das eine verschenkte Chance gewesen wäre. Der Publisher hat das Projekt überarbeitet, sagte Unternehmenschef Yves Guillemot: "Was wir nun produzieren, ist ein vollständig neues Produkt und wir sind sicher, dass es eine hervorragende Qualität besitzen wird." Für die Entwicklung ist jetzt Ubisoft Shanghai zuständig, das zuvor unter anderem am Strategiespiel Endwar gearbeitet hat; anfangs hatte sich ein Entwicklerteam namens Darkworks um den Titel gekümmert.

Technische Grundlage für I am Alive soll nicht mehr die Unreal Engine sein, sondern die unter anderem bei Splinter Cell Conviction verwendete LOAD-Engine – bei der es sich allerdings um eine mehrfach stark modifizierte Version der Unreal Engine 2.5 handelt. Beteiligt an der Produktion des Spiels ist Jade Raymond, die zuletzt an Assassin's Creed mitgearbeitet und dafür kräftig die PR-Trommel gerührt hatte. Nach aktueller Planung erscheint I am Alive erst 2011.


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