Drei neue Intel-CPUs und leichte Preissenkungen
Unter den drei neuen Intel-CPUs ist das Modell Q9500 (2,83 GHz, 6 MByte L2-Cache) besonders interessant, weil diese CPU nur einen OEM-Preis von 183 US-Dollar hat. Dafür gab es bei Intel aus der Serie Core 2 Quad bisher nur den Q9400(öffnet im neuen Fenster) mit 2,66 GHz und gleich großem Cache. Mit gleichem Takt und Cache hat Intel allerdings auch den Q9505(öffnet im neuen Fenster) im Programm, der erst im dritten Quartal 2009 auf den Markt kam. Den Q9400 lässt Intel im Laufe des Jahres 2010 auslaufen.
Da Intel seine ARK-Datenbank(öffnet im neuen Fenster) noch nicht mit den Daten des Q9500 versehen hat, ist dessen TDP noch ungewiss. Da die CPU aber in der offiziellen Preisliste (PDF(öffnet im neuen Fenster)) als "Core 2 Quad" und nicht als "Core 2 Quad Low Power" geführt wird, ist für den Q9500 von einer TDP von 95 Watt wie beim Q9505 auszugehen. Dieser ist mit 213 US-Dollar etwas teurer, was bei gleichschnellen CPUs in Intels ausufernder Preisliste öfter vorkommt.
Zweiter Neuzugang ist der Pentium E6600, nicht zu verwechseln mit einem nicht mehr lieferbaren Core 2 Duo mit gleicher Modellnummer. Statt 3, 4 oder 6 MByte L2-Cache wie bei den schnelleren Core 2 Duo hat der neue Pentium nur 2 MByte des Zwischenspeichers. Seine beiden Kerne – den Namen "Pentium Dual-Core" verwendet Intel seit einiger Zeit nicht mehr – sind mit 3,06 GHz getaktet, die TDP ist ebenfalls noch unbekannt. Beim nächstkleineren Pentium E6500(öffnet im neuen Fenster) mit 2,93 GHz liegt sie bei 65 Watt. Die neue CPU Pentium E6660 kostet 65 US-Dollar, dadurch wird der E6500 um 12 Prozent billiger, er ist nun für 74 US-Dollar zu haben, und der E5400 kostet nur noch 64 US-Dollar.
Wo ein neuer Pentium ist, darf auch ein neuer Celeron nicht fehlen. Hier gibt es in der Serie E3000 ohne weiteren Namenszusatz inzwischen auch nur noch Doppelkerne, der L2-Cache ist allerdings auf 1 MByte begrenzt. Neu ist diesmal der Celeron E3400 mit 2,6 GHz für 53 US-Dollar. Er löst preislich den E3300(öffnet im neuen Fenster) mit 2,5 GHz ab, der nun nur noch 43 US-Dollar kostet und damit 19 Prozent billiger geworden ist. Seine TDP beträgt 65 Watt, eine Angabe zum E3400 gibt es bisher noch nicht.
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