Helium findet nicht genutztes CSS
Helium kommt als Javascript-Datei daher, die in eine Webseite eingebunden wird und eine Liste von URLs von unterschiedlichen Bereichen einer Website verarbeitet. Die Liste kann bequem in ein Textfeld eingegeben werden, das Helium anzeigt, nachdem es eingebunden wurde.
Die Webseiten hinter den aufgeführten URLs lädt Helium und parst sie, um eine Liste aller Stylesheets zu erstellen. Anschließend besucht das Script alle gelisteten Seiten und überprüft, ob die in den CSS-Dateien gefundenen Selektoren auch verwendet werden.
Letztendlich generiert Helium aus allen Informationen einen Report, der aufzeigt, welche Stylesheets definiert wurden und ob diese in den Seiten auch verwendet werden. Gesondert angezeigt wird, wenn nur einer von mehreren Selektoren, die einer Definition zugeordnet sind, nicht verwendet wird. Auch fehlerhafte Selektoren zeigt Helium an.
Lediglich Selektoren für Pseudoklassen wie ".div:hover" müssen Entwickler selbst testen, denn diese werden nur durch Nutzerinteraktion aktiviert, was Helium derzeit nicht kann. Immerhin werden die Selektoren für Pseudoklassen gesondert angezeigt.
Helium wurde in Chrome entwickelt, funktioniert laut Teses aber auch in Safari und Firefox. Lediglich der Internet Explorer wird nicht unterstützt, was sich in Zukunft aber ändern soll.
Helium steht unter der MIT-Lizenz und kann unter github.com/geuis/helium-css(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden. Die Software sollte nur auf Testsystemen genutzt werden, da sie andernfalls allen Nutzern einer Website angezeigt wird.
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