Wird die New York Times online wieder kostenpflichtig?

Bezahlinhalte könnten bereits im Frühjahr 2010 eingeführt werden

Noch eine Zeitung erwägt die Einführung von Bezahlinhalten: Die New York Times soll kurz davor sein, ihr Onlineangebot wieder kostenpflichtig zu machen. Nutzer sollen künftig wahrscheinlich nur wenige Artikel kostenlos anschauen dürfen und müssen für weitere bezahlen. Grund ist der Rückgang an Onlinewerbung.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Tageszeitung New York Times (NYT) erwägt die Rückkehr zu einem mindestens teilweise kostenpflichtigen Onlineangebot, berichtet das New York Magazine unter Berufung auf Quellen in der Zeitung und aus deren Umfeld.

Bezahlinhalte schon im Frühjahr?

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Im Sommer 2007 hatte die NYT ihr kostenpflichtiges Angebot Timesselect eingestellt und ihre Ausgabe kostenlos über das Internet zugänglich gemacht. Doch nun scheint die Wiedereinführung der Bezahlinhalte bevorzustehen. Die Entscheidung darüber werde in Kürze fallen, berichtet das New York Magazine. Die Umsetzung könnte bereits im Frühling stattfinden.

Gut ein Jahr habe die Redaktion zum Teil heftig diskutiert. Unter anderem ging es darum, wie das Bezahlangebot gestaltet wird. Derzeit sollen noch zwei Modelle zur Auswahl stehen: ein komplett kostenpflichtiges Angebot, wie es etwa das Wall Street Journal betreibt, oder eines, das es dem Leser erlaubt, einige Artikel kostenlos zu lesen, bevor er zur Kasse gebeten wird. Letztere Lösung erscheint als die wahrscheinlichere. Ein drittes Modell, das eine Art Mitgliedschaft vorsah, sei im Herbst ausgeschlossen worden.

Einbruch im Werbemarkt

Eine Zeit lang verdiente die Zeitung ganz gut mit Onlinewerbung. Aber mit der Finanzkrise ging der Werbemarkt stark zurück. Damit habe die Fraktion, die zumindest einen Teil der Inhalte nur gegen Bezahlung zugänglich machen will, Aufwind bekommen.

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Die Zeitung dementiert den Bericht über einen möglichen kostenpflichtigen Zugang zu der Website nicht, gibt aber auch keine Einzelheiten preis. "Wir werden eine Entscheidung bekanntgeben, wenn wir glauben, dass wir den bestmöglichen betriebswirtschaftlichen Ansatz gefunden haben. Bis dahin keine weiteren Details", kommentierte NYT-Sprecherin Diane McNulty den Bericht.

Und Apple?

Als einen möglichen Termin zur Bekanntgabe nannten die Quellen den 27. Januar 2010. An diesem Tag soll Steve Jobs ein Apple-Tablet präsentieren. NYT-Herausgeber Arthur Sulzberger soll Interesse an einer Partnerschaft haben, um die Zeitung auf dem mobilen Gerät anzubieten.

Das scheint nicht abwegig: Im Herbst 2009 hatte die australische Zeitung Sydney Morning Herald berichtet, Apple habe australischen Medienunternehmen Einzelheiten über das Gerät zukommen lassen, damit diese prüfen können, ob die ihre Inhalte über das Gerät anbieten wollten.

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hmmmmmmmm 19. Jan 2010

Schreiben anscheind auch....

Fido 18. Jan 2010

Das ist ein fairer Preis bei der Zeit. Steht aber zu befürchten, dass die meisten...

versucher 18. Jan 2010

Text beim Transport verlorengegangen.

springfrog 18. Jan 2010

Ist doch logisch: verschwindet eine Zeitung offline und ist nur noch online verfügbar...



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