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Essen drucken mit dem 3D Food Printer

Cornucopia kocht schichtweise

Marcelo Coelho und Amit Zoran vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen Essensdrucker entwickelt, der ähnlich wie industrielle Rapid-Prototyping-Maschinen arbeitet. Der Cornucopia soll Zutaten schichtweise auftragen und sogar kochen können. Noch ist Cornucopia nur ein Konzeptdesign.

Artikel veröffentlicht am ,
Essen drucken mit dem 3D Food Printer

Cornucopia kocht und kühlt die Speisen. Der Name rührt vom lateinischen Cornu Copiae her - dem Füllhorn. Die Zutaten für die 3D-Kochkunst werden in einer Reihe von Kanistern gelagert. Über Zuleitungen werden sie zu einer Düse gebracht, die die Zutaten aufbereitet und im Innern der Maschine in Schichten aufbaut. So entsteht nach und nach das Gericht.

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Die persönliche Nahrungsfabrik bringt Computer- und Kochtechnik zusammen - der dreidimensionale Drucker arbeitet mit einer Düse, die mit Werkzeugen zum Verquirlen, Aufschäumen und Zerkleinern ausgestattet ist. Damit werden die Zutaten weiterverarbeitet. Der Druckkopf wird horizontal und vertikal an Schienen bewegt und agiert wie ein Plotter. Am Druckkopf befinden sich Wärme- und Kälteelemente, mit denen die Zutaten in der Kammer bearbeitet werden. Auch die Bodenplatte kann punktgenau erhitzen und kühlen.

Die Rezeptur wird vorher zusammen mit dem 3D-Modell entwickelt. Das wird vermutlich am Rechner geschehen und nicht direkt an der Kochfabrik. Der Drucker arbeitet die Rezeptur dann aus den Zutatenkanistern ab, die auf dem Gehäuse von Cornucopia sitzen. Dort werden die Zutaten zugunsten einer längeren Haltbarkeit gekühlt.

Die Studenten der MIT Fluid Interfaces Group stellen sich außerdem vor, dass der Benutzer die Zubereitung noch kurz vor dem Produktionsvorgang beeinflussen und Parameter wie den Kaloriengehalt justieren kann. Die Rezepte sind natürlich über Web-2.0-Techniken mit anderen Nutzern austauschbar.

Bislang ist Cornucopia nur eine Konzeptstudie. Ob sie das Prototypenstadium erreicht, ist noch nicht abzusehen.



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PsydeliS 31. Jan 2010

Bei mir zu Hause steht schon so ein Teil rum, das kann prima dreidimensionalen Cappuccino...

Marketing 22. Jan 2010

Wenn man den Brei jetzt mittels Drucker verfestigen und stapeln kann, kann das Altersheim...

smueller 19. Jan 2010

natürlich funktioniert der replikator aus ST anders, schön wers wenns so währe ;) der...

Klatscherklatscher 19. Jan 2010

*g*

essnix 19. Jan 2010

Kieselsteine sollen ganz passabel schmecken, hab ich gehört.


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