Sharp setzt auf universellen Druckertreiber
Der neue "Universal Print Driver" (UPD) von Sharp ist mit einer für alle Systeme einheitlichen Benutzeroberfläche ausgerüstet. Das soll den Anwendersupport reduzieren, da die einmal gelernte Treiberoberfläche auch bei anderen Sharp-Multifunktionsgeräten vorgefunden wird.
Beim Austausch von Sharp-Geräten durch neue Modelle soll die Installation auf den Clients einfacher werden – die neuen Multifunktionsdrucker sollen nach der IP-Adressangabe automatisch erkannt und die Benutzereinstellungen entsprechend aktualisiert werden.
Der Universal-Druckertreiber läuft unter Windows Vista, Windows XP und Windows 7 sowie Windows Server 2003 und Windows Server 2008. Der Druckertreiber soll über den Fachhandel ausgeliefert werden. Nach Angaben von Sharp ist er mit folgenden Modellen kompatibel: MX-2600N, MX-3100N, MX-4100N, MX-4101N, MX-5000N, MX-5001N, MX-C310, DX-310, MX-C311, DX-C311, DX-C311 J, MX-C380, MX-C381, DX-C381, DX-C400, MX-C401, DX-C401, DX-C401 J,MX-B381, MX-B401, MX-M283N, MX-M363N, MX-M363U, MX-M453N, MX-M453U, MX-M503N, MXM503U, MX-2301N, MX-M160, MX-M160D, MX-M200D, MX-M260 sowie MX-M310.
Sharp kommt – gemessen an der Konkurrenz – relativ spät mit einem universellen Druckertreiber. Kyocera hatte 2001 damit begonnen, HP im Jahr 2002 und Xerox stellte zwei universelle Druckertreiber für Firmennetze vor, die nicht nur mit Xerox-Modellen laufen sollen, sondern auch mit anderen Druckern, die Postscript, PCL 5 und PCL 6 beherrschen. Von Samsung gibt es mit dem Universal Print Driver ebenfalls einen Druckertreiber für alle Samsung-Drucker. Im Gegensatz zu Sharps Lösung sind das jedoch meist reine Druckertreiber und keine Treiber, die weitere Eigenschaften von Netzwerk-Multifunktionsgeräten unterstützen.