Pufferüberlauf in alter Version von Apples Quicktime-Player
Der Quicktime Player von Apple ist in der Version 7.6.4 anfällig für einen länger bekannten Pufferüberlauf, heißt es in einem aktualisierten Bugtraq-Eintrag(öffnet im neuen Fenster) . Für Windows ist die Version 7.6.5 aktuell, unter Mac OS X kommt seit erscheinen von der Version 10.6 alias Snow Leopard in der Regel Quicktime X zum Einsatz. Allerdings bietet Apple für andere Mac-OS-X-Versionen nach wie vor Quicktime 7.6.4 als aktuelle Version von Quicktime 7 an.
Fast jede .mov-Datei könne die Lücke ausnutzen. Das Problem sei reproduzierbar, heißt es in Sicherheitsforen(öffnet im neuen Fenster) . Die Sicherheitslücke kann zur Kompromittierung des betroffenen Systems führen: Angreifer können über das Internet die Kontrolle über anfällige Systeme übernehmen, erklärt Fortinet. Fortinet schätzt die Gefährlichkeit des Problems als "hoch" ein.
Bei einem Pufferüberlauf werden in einer fehlerhaften Software zu große Datenmengen in einen reservierten Speicherbereich geschrieben, was das Überschreiben von Informationen im Speicher ermöglicht. Angreifer können so Zugang zu einem Rechner erlangen.
Neue Version installieren
Apple empfahl im September 2009, Quicktime 7.6.4 zu installieren, da die Version Sicherheitsprobleme beseitige. Zwei entdeckte Sicherheitslecks hingen mit Videodateien zusammen, die im H.264-Format codiert sind und präpariert wurden, um Schadsoftware einzuschleusen. Beim Abspielen eines solchen Videos konnte es zu einem Absturz und anschließender Codeausführung kommen. Dasselbe sei auch mit einem MPEG-4-Video möglich. Anfällig für Abstürze mit anschließender Codeausführung war Quicktime auch beim Betrachten von Flashpix-Dateien. Dem Bugtraq-Eintrag zu Folge, ist aber auch die aktuelle Quicktime Version 7.6.4 betroffen.
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