Univention setzt verstärkt auf Clouds und Virtualisierung
Zugleich soll die UCS-Thin-Client-Komponente ausgebaut werden. Für die zentrale Verwaltung von virtuellen Maschinen soll das Managementsystem des Univention Corporate Servers (UCS)(öffnet im neuen Fenster) eine auf libvirt(öffnet im neuen Fenster) basierende Komponente erhalten. USC wird die Software des Eucalyptus-Projekts(öffnet im neuen Fenster) einbinden, um künftig Clouds zu verwalten. Auch hierfür soll eine grafische Komponente in das Managementsystem einfließen.
Im vierten Quartal dieses Jahres soll die komplette Desktopvirtualisierung fertig sein. Zudem kündigte Geschäftsführer Peter Ganten an, eine aktualisierte Version 2.3 des USC@school(öffnet im neuen Fenster) soll bis Ende Februar erscheinen. Die speziell für den Einsatz in Schulen und Unterricht konzipierte UCS-Lösung wird unter anderem eine verbesserte Benutzerverwaltung für Administratoren und Lehrer sowie eine eingeschränktere Druckfunktion für Schüler mitbringen. Bereits Mitte Dezember 2009 war UCS in der Version 2.3 erschienen.
Das Unternehmen setzt vollständig auf freie Software, die Server samt Managementsystem selbst stehen unter der GPL. Univention werde auch weiterhin ausschließlich auf quelloffene Software setzen. Nur freie Software garantiere die Offenheit und Entscheidungsfreiheit, die der Kunde verlange, so Ganten.
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