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Neue Updatestrategie für Firefox

Neue Updatestrategie für Firefox

Sicherheitsupdates liefern bald auch neue Funktionen

Mozilla ändert seine Strategie bei Firefox-Updates. Künftig ist geplant, auch mit Sicherheitsupdates neue Funktionen in den Browser einfließen zu lassen. Damit sollen Funktionen schneller in den Browser integriert werden. Das Projekt Firefox 3.7 wird nicht mehr weitergeführt.

Bislang war es nicht üblich, dass mit Sicherheitsupdates neue Funktionen in Firefox integriert wurden. Mit diesen Updates wurden ausschließlich Sicherheitslücken geschlossen und gelegentlich gab es Optimierungen an der Stabilität des Browsers. Das soll nun anders werden: Mozilla will vor allem Änderungen am Browserunterbau auch durch Sicherheitsupdates vornehmen, erklärte der Firefox-Verantwortliche Mike Beltzner dem Magazin Computerworld.com.

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Während die Sicherheitsupdates im Schnitt im Abstand von vier bis sechs Wochen erscheinen, kommen neue Hauptversionen von Firefox nur ein oder zwei Mal im Jahr. Dadurch ließen sich neue Funktionen nicht so schnell in den Browser integrieren. Das wollen die Firefox-Macher nun ändern, vor allem zeitraubende Betaversionen werden so eingespart.

Electrolysis kommt vermutlich im Rahmen eines Sicherheitsupdates

Als ein Beispiel dafür nannte Beltzner das Projekt Electrolysis, das Browserkomponenten für eine höhere Stabilität auf separate Prozesse verteilen soll. Wenn ein Browsertab durch eine Webseite abstürzt, können die übrigen geöffneten Webseiten ohne Probleme weitergenutzt werden. Eine vergleichbare Technik wird in Microsofts Internet Explorer und in Googles Chrome verwendet.

Über Electrolysis sollen auch die Plug-ins in eigene Prozesse ausgelagert werden. Auch dann würde der Browser weiterlaufen, wenn ein Plug-in abstürzt. Nach Beltzners Angaben ist Adobes Flash-Plug-in an mehr Abstürzen von Firefox schuld als jedes andere Browser-Plug-in. Die Firefox-Macher können sich vorstellen, solche Änderungen durch ein Sicherheitsupdate in Firefox einfließen zu lassen, weil sich dadurch weder für die Plug-in-Entwickler noch für die Seitenentwickler etwas ändert, und bei der Nutzung bleiben die Veränderungen für den Anwender überschaubar.

Firefox 3.7 nicht mehr geplant

Im Zuge der veränderten Updatestrategie wurden die Arbeiten an Firefox 3.7 auf Eis gelegt und nicht weiter verfolgt. Die Planung von Mozilla sieht vor, Ende 2010 oder Anfang 2011 eine neue Hauptversion von Firefox fertig zu haben. Welche Versionsnummer sie haben wird, steht noch nicht fest.

Von Firefox 3.6 gibt es seit dem Wochenende einen Release Candidate und bis Ende Januar 2010 sollen die Arbeiten daran abgeschlossen werden. Ob der Termin eingehalten werden kann, ist noch nicht bekannt. Laut Beltzner wurden noch einige Fehler im Release Candidate gefunden, die wohl vorher noch beseitigt werden müssen.


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DärJohannes 26. Jun 2011

Auch ich finde es befremdlich, dass dieser Thread zu einer Beschimpfungsorgie geworden...

cr 22. Jan 2010

Wer den Acrobat verwendet ist aber schon selber schuld. Die Alternativen sind im...

Bigfoo29 20. Jan 2010

Ich glaub eher, dass da ein paar Manager mal probieren wollen, wie das so kommt. ;) Im...

Bigfoo29 20. Jan 2010

Du hast scheinbar noch nie ein Firmennetzwerk verwaltet. Dem Heimbenutzer ist sowas...

IT-Consultant 18. Jan 2010

Weil die meisten Administratoren leider keine Überflieger sind. Die meisten haben nicht...




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