• IT-Karriere:
  • Services:

Ballmer: Microsoft bleibt in China

Urheberrechtsschutz als größtes Problem in China

Microsoft wird auch weiterhin in China Geschäfte machen. Das Softwareunternehmen werde Googles möglichen Rückzug nicht mitmachen, stellt Unternehmenschef Steve Ballmer klar. Cyberattacken, die Anlass für Googles Strategiewechsel waren, bezeichnete er als globales, nicht als chinesisches Problem.

Artikel veröffentlicht am ,

Microsoft will Googles Schritt, sich möglicherweise aus China zurückzuziehen, nicht folgen. Das sagte Steve Ballmer, Chef des Softwareunternehmens, in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNBC. "Für uns ist die Sache klar: Wir werden in China aktiv sein, und wir werden uns an die Gesetze halten."

Problem Urheberrechtsschutz

Inhalt:
  1. Ballmer: Microsoft bleibt in China
  2. Ballmer: Microsoft bleibt in China

Das größte Problem beim China-Geschäft sei der mangelnde Schutz des geistigen Eigentums. Der sei "sehr, sehr schlecht, miserabel", sagte Ballmer. China könnte eine Wachstumsquelle sein. Die USA importierten viele Waren aus China. Doch das, was aus dem Land nach China exportiert werde - Arzneimittel, Medien, Software -, sei geistiges Eigentum und Design, und dafür wird in China nicht bezahlt".

In China werden sehr viele Microsoft-Produkte ohne Lizenzierung eingesetzt. Zum Anti-Piracy Day im Herbst 2008 hatte sich das Unternehmen deshalb eine drastische Maßnahme einfallen lassen, um darauf aufmerksam zu machen: Computer, deren Windows-Betriebssystem oder Office-Programm eine Onlinegültigkeitsprüfung nicht bestanden, wurden einmal in der Stunde schwarz, und es erschien ein Pop-up, das vor dem Gebrauch unrechtmäßig genutzter Software warnte.

Cyberattacken als ein globales Problem

Cyberattacken scheinen für Ballmer nicht zu den vorrangigen Problemen zu gehören. Sie seien ein unseliger Teil des Lebens. Sie seien ein globales Problem, es gebe sie in China ebenso wie außerhalb, sagte der Microsoft-Chef. Anlass für Googles Strategiewechsel bei seinem China-Geschäft waren Cyberattacken auf Googles Infrastruktur.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt
  2. ECR Services GmbH, München

Dazu, dass sich Google künftig in China den Zensurvorgaben nicht mehr beugen will, äußerte sich Ballmer nicht direkt. Er sagte lediglich, wer in China Geschäfte machen wolle, der müsse sich auf die dortigen Probleme einstellen und die dortigen Gesetze genauso beachten wie in den USA.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Ballmer: Microsoft bleibt in China 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 38,40€ (Preis wird im Warenkorb angezeigt. Vergleichspreis 89,99€)
  2. (aktuell WISO steuer:Sparbuch 2020 heute für 19,19€ u. a. Amazon-Geräte reduziert, z. B...

ledonz 18. Jan 2010

Der verkauft sein Produkt an Menschen / Firmen in China... deshalb ist er ein...

ledonz 18. Jan 2010

Quelle? Name der Software? nur für mich als neugierigen...

sleipnir 17. Jan 2010

Hauptsache MS bekommt kostenlose Werbung in dem sie in allen "Google zieht sich aus China...

iLOL 16. Jan 2010

Ja klar. Und wir Deutschen Billigheimer sind die ersten, die gerne teuer in Deutschland...

beobachtender 15. Jan 2010

jawohl kein text


Folgen Sie uns
       


Disney Plus - Test

Der Streamingdienst Disney Plus wurde am 24. März 2020 endlich auch in Deutschland gestartet. Golem.de hat die Benutzeroberfläche einem Test unterzogen und auch einen Blick auf das Film- und Serienangebot des Netflix-Mitbewerbers geworfen.

Disney Plus - Test Video aufrufen
    •  /