• IT-Karriere:
  • Services:

Motorola kann seine Set-Top-Box-Fabriken nicht verkaufen

Aufspaltungsplan wird im Management neu beraten

Motorolas Plan, seine Sparte für Set-Top-Boxen und Mobilfunknetze für 5 Milliarden US-Dollar zu verkaufen, um sich ganz auf die Handyfertigung zu konzentrieren, droht zu scheitern. Die Angebote sind zu niedrig, und Huawei aus China ist als Käufer nicht gewollt.

Artikel veröffentlicht am ,
Motorola kann seine Set-Top-Box-Fabriken nicht verkaufen

Motorola ist bislang mit seinem Plan gescheitert, seine Sparte Home and Networks Mobility zu einem angemessenen Preis zu verkaufen und hat die Auktion erst einmal ausgesetzt. Für den Konzernbereich, der Set-Top-Boxen und Mobilfunkausrüstung produziert, wurden keine Gebote in ausreichender Höhe abgegeben, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Bislang war die nächste Bieterrunde für Mitte Februar 2010 angesetzt, nun will das Motorola-Management zusammenkommen und neu über die Aufspaltungspläne entscheiden.

Stellenmarkt
  1. NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg
  2. KRAFTFAHRER-SCHUTZ e. V./ AUXILIA Rechtsschutz-Versicherungs-AG, München

Der Verkauf des Konzernbereichs, der 2008 einen Umsatz von 10,1 Milliarden US-Dollar erreichte, sollte 4 bis 5 Milliarden US-Dollar einbringen. Bislang wurden aber nur Gebote von 3 bis 4 Milliarden US-Dollar abgegeben.

Zu den Bietern gehört der chinesische Telekommunikationsausrüster Huawei, weltweit die Nummer 2 nach Ericsson. Das Privatunternehmen könne aber aus machtpolitischen Gründen keinen Zuschlag erhalten. Zu groß sei die Gefahr, dass sensible Bereiche der US-Telekommunikationsinfrastruktur kompromittiert würden, so die Zeitung weiter. 2007 war bereits die Übernahme von 3Com durch Huawei gescheitert.

Kaufinteressent Arris Group

Ein weiterer Bieter für die Motorola-Sparte ist die Arris Group. Die Firma aus Georgia ist ein Ausrüster für TV-Kabelnetzbetreiber, verfügt aber nur über eine Marktkapitalisierung von 1,4 Milliarden US-Dollar und ist bei der Auktion auf Unterstützung von Finanzinvestoren angewiesen. Motorola habe erklärt, ungern an Finanzinvestoren verkaufen zu wollen, die kein Bieterkonsortium mit einem IT-Unternehmen gebildet haben.

Unter den Investmentkonzernen gehörten TPG, Silver Lake Partners, Blackstone Group und Permira zu den Kaufwilligen. Permira werde ein Angebot zusammen mit der NDS Group abgeben. Die NDS Group gehört zu Rupert Murdochs Medienkonzern News Corp. und entwickelt Systeme für Digital Rights Management (DRM), Conditional Access (CA), digitale Videorekorder, Pay-TV-Technologien und -Applikationen sowie das Set-Top-Box-Betriebssystem Media Highway.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. 17,99€
  3. (u. a. The Bradwell Conspiracy für 8,99€, Days of War: Definitive Edition für 8,30€, The King...

Folgen Sie uns
       


Wo bleiben die E-Flugzeuge? (Interview mit Rolf Henke vom DLR)

Wir haben den Bereichsvorstand Luftfahrt beim DLR gefragt, was Alternativen zum herkömmlichen Flugzeug so kompliziert macht.

Wo bleiben die E-Flugzeuge? (Interview mit Rolf Henke vom DLR) Video aufrufen
Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

Energieversorgung: Wasserstoff-Fabrik auf hoher See
Energieversorgung
Wasserstoff-Fabrik auf hoher See

Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. Industriestrategie EU plant Allianz für sauberen Wasserstoff
  2. Energie Dieses Blatt soll es wenden
  3. Energiewende Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

    •  /