Rockstar Games antwortet auf Mitarbeiterprotest

Personalabteilung will sich um mögliche Probleme kümmern

In einem offenen Brief waren die schlechten Arbeitsbedingungen beim Entwicklerteam von Red Dead Redemption angeprangert worden. Jetzt reagiert die Firmenzentrale in New York: Sie will sich um die Probleme kümmern. Auch der internationale Entwicklerverband hat sich zu Wort gemeldet.

Artikel veröffentlicht am ,
Rockstar Games antwortet auf Mitarbeiterprotest

Unbezahlte Überstunden, niedrige Bezahlung, schlechtes Betriebsklima - so lauten einige der Vorwürfe in dem Brief, den Familienangehörige von Mitarbeitern bei Rockstar San Diego angesichts der Arbeitsbedingungen in dem Entwicklerteam veröffentlicht haben. Jetzt hat die Firmenzentrale in New York reagiert: Im Internet ist eine Rundmail aufgetaucht, die offenbar von der Personalabteilung an die Belegschaft in San Diego geschickt wurde.

 

Stellenmarkt
  1. Informatiker / Elektrotechniker / Naturwissenschaftler (m/w/d) Softwarevalidierung und Softwaretesting
    RICHARD WOLF GMBH, Knittlingen (Raum Pforzheim / Karlsruhe)
  2. Solution Expert (m/w/d) Analytics
    EPLAN GmbH & Co. KG, deutschlandweit
Detailsuche

"Wir nehmen Beschwerden über Arbeitsbedingungen sehr ernst und werden uns um Probleme sofort kümmern", ist dort zu lesen. Einige der Vorwürfe aus dem Brief weist die Autorin allerdings zurück: Es habe keine Kürzungen bei berechtigten Bonuszahlungen gegeben und die Gehälter seien sehr wohl im Verhältnis zur Inflationsrate gestiegen - und nicht etwa geringer, wie der Vorwurf gelautet hatte.

Das Schreiben nimmt nicht Stellung zu den Beschwerden über die angeblich monatelang zu hohe Arbeitsbelastung, sondern verweist darauf, dass sich die Mühe angesichts der absehbaren Qualität von Red Dead Redemption wohl gelohnt haben wird. Außerdem verweist es darauf, dass es bis zur Veröffentlichung des "Pferde-GTA" Ende April 2010 nicht mehr lange hin sei. In den kommenden Tagen würden Vertreter der Personalabteilung an der Westküste sein, mit denen könnten die Mitarbeiter das Problem besprechen.

Auch die International Game Developers Association (IDGA), der internationale Entwicklerverband, hat sich zu dem Brief der Rockstar-Angehörigen geäußert. Die Beschwerden seien ein weiterer Anlass für die Branche, sich mit dem Problem der Arbeitszeit zu beschäftigen. Auch wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage vernachlässigten einige Studios die Gesundheit ihrer Angestellten. "Die IDGA ist der Auffassung, dass regelmäßige Überstunden falsch, ausbeuterisch und letztlich schädlich sind, nicht nur für die Entwickler, sondern auch für das Produkt und die Branche insgesamt", heißt es in einer Mitteilung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Loky 19. Jan 2010

Naja, wenn du dich nicht für deine Zeit interessierst und nur rumblöken kannst, solltest...

ElZar 18. Jan 2010

komisch daß heute aber 90% der games konsolenportierungen sind, und wiederum 95% dieser...

Saboteur 18. Jan 2010

Am Ende zahlen diese ganzen BWL´ler und Wirtschaftsquartaljunkies den Moral Eijeijei...

Michael Gerber 18. Jan 2010

Bin ich der einzige, der die Antwort-Rundmail nicht findet? Für mich lesen sich die links...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Unix-Nachfolger
Plan 9 sollte bessere Audio-Kompression bekommen als MP3

Die Entwicklung der Audio-Kompression und die schwierige MP3-Patentsituation hätte ohne das Nein eines Anwalts wohl anders ausgesehen.

Unix-Nachfolger: Plan 9 sollte bessere Audio-Kompression bekommen als MP3
Artikel
  1. Vision, Disruption, Transformation: Populäre Denkfehler in der Digitalisierung
    Vision, Disruption, Transformation
    Populäre Denkfehler in der Digitalisierung

    Der Essay Träge Transformation hinterfragt Schlagwörter des IT-Managements und räumt mit gängigen Vorstellungen auf. Die Lektüre ist aufschlussreich und sogar lustig.
    Eine Rezension von Ulrich Hottelet

  2. Hermit: Google analysiert italienischen Staatstrojaner
    Hermit
    Google analysiert italienischen Staatstrojaner

    Der Staatstrojaner einer italienische Firma funktioniert sogar in Zusammenarbeit mit dem ISP. Dafür braucht es nicht zwingend ausgefallene Exploits.

  3. Pro Electric SuperVan: Ford zeigt Elektro-Van mit 1.490 kW
    Pro Electric SuperVan
    Ford zeigt Elektro-Van mit 1.490 kW

    Ford hat auf dem Goodwood Festival of Speed den Ford Pro Electric SuperVan gezeigt, der die Tradition der Transit-Showcars des Unternehmens fortsetzt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Prime Video: Filme leihen 0,99€ • Alternate: Gehäuse & Co. von Fractal Design • Nur noch heute: 16.000 Artikel günstiger bei MediaMarkt • MindStar (Samsung 970 EVO Plus 250GB 39€) • Hori RWA 87,39€ • Honor X7 128GB 150,42€ • Phanteks Eclipse P200A + Glacier One 280 157,89€ [Werbung]
    •  /