Abo
  • Services:

OpenStreetMap: Crisismapping nach dem Erdbeben in Haiti

Daten werden stündlich aktualisiert

Das OpenStreetMap-Projekt kann in Krisensituationen fast zur Echtzeitkarte werden. Denn um den Menschen in Haiti nach dem heftigen Erdbeben zu helfen, braucht es aktuelle Karten.

Artikel veröffentlicht am ,
OpenStreetMap: Crisismapping nach dem Erdbeben in Haiti

Sogenannte Crisismapper sind dabei, aktuelles Kartenmaterial für die Krisenregion Haiti zu erstellen. Es ist eine größere koordinierte Aktion von Mitgliedern der OSM-Community und dem Humanitarian OSM Team.

Stellenmarkt
  1. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken
  2. Robert Bosch GmbH, Reutlingen

Bei dem schweren Erdbeben in der Nähe von Port-au-Prince, der Hauptstadt von Haiti (deutsch, englisch), sind viele tausende Menschen ums Leben gekommen, große Teile der Bevölkerung sind obdachlos geworden. Viele Staaten und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) haben Helfer auf den Weg geschickt. Schon früher hatte Mapaction einen Emergency Mapping Service angeboten, bei dem in Krisenregionen vor Ort Kartenmaterial erstellt wurde. Crisismapper und die OpenStreetMap-Community dürften nun für Haiti wertvolle Informationen liefern.

Die Crisismapper konzentrieren sich auf die Erfassung von Brücken, funktionierender Infrastruktur und zusammengestürzter Gebäude. Die Resultate sind beachtlich: In nur wenigen Tagen wurde von der zuvor kaum erfassten Hauptstadt Port-au-Prince eine detaillierte Karte erstellt.

Auch die Orte, an denen sich Menschen nach dem Erdbeben aufhalten, und die Infrastruktur des Gesundheitssystems sollen erfasst werden. Die Mapper greifen dabei auf aktuelle Satellitendaten von Digitalglobe und Geo Eye zurück. Auch alte CIA-Karten sollen herangezogen werden. Die Kartendaten werden stündlich aktualisiert, zum Teil sogar alle fünf Minuten. Ein Routenplaner und Karten für Garmin-Geräte stehen bereits zur Verfügung.

Infrastruktur kaum vorhanden

Ein großes Problem in Haiti ist allerdings, dass die ohnehin kaum vorhandene technische Infrastruktur weitgehend zerstört ist. Die Bevölkerung kann nur indirekt von den Arbeiten der Crisismapper profitieren, vor allem die Helfer können die Daten nutzen.

Auch in der Zukunft wollen Crisismapper und die OpenStreetMap-Community weltweit bei Katastrophen helfen. Mit OpenFloodMapping hatte die mittlerweile 200.000 Nutzer zählende OpenStreetMap-Community schon Ende 2009 gezeigt, dass sie in der Lage ist, schnell auf Naturgewalten zu reagieren. Allerdings handelte es sich da um eine vergleichsweise harmlose Überschwemmung in Großbritannien.

Der erste Ernstfall

Das Erbeben in Haiti, bei dem Erdstöße eine Stärke von 7,0 (Momentenmagnitude) erreichten, ist der erste Ernstfall für die Crisismapper, die eigentlich noch ganz am Anfang stehen.

Auch Google hat angesichts des Erdbebens neues Kartenmaterial für Haiti zur Verfügung gestellt. Es entspringt Googles Map Maker, mit dem Freiwillige seit einem Jahr das Kartenmaterial in Google Maps und Google Earth ergänzen können. Zudem bietet Google aktuelle Satellitenbilder, die Geo Eye von der Region nach der Katastrophe aufgenommen hat, an. Sie zeigen die massiven Zerstörungen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 53,99€
  2. 26,99€
  3. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  4. 59,99€

häääääää 18. Jan 2010

mein fehler! sorry! hab nich gesehn ,dass der comment durchgekmmen ist! soooorry! mfg

ichwersonst 18. Jan 2010

genau... vorallem wenn auf den bildern halbnackte, tote, schwer verletzte mensche und gar...

ichwersonst 18. Jan 2010

noch ein wenig kartenmaaterial: http://www.dlr.de/DesktopDefault.aspx/tabid-1/117_read-22076/

kjdbsbhds 18. Jan 2010

hab osm sogar aufm k800i handy...ist echt praktisch

knaxx 18. Jan 2010

Mal 'ne Gegenfrage: wer haftet denn, wenn der Konvoi sich mangels Ortskenntnis verfahren...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia XZ2 Compact - Test

Sony hat wieder ein Oberklasse-Smartphone geschrumpft: Das Xperia XZ2 Compact hat leistungsfähige Hardware, eine bessere Kamera und passt bequem in eine Hosentasche.

Sony Xperia XZ2 Compact - Test Video aufrufen
Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test
Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HP Pavilion Gaming Hardware für Gamer, die sich Omen nicht leisten wollen
  2. Chromebook x2 HP präsentiert Chrome-OS-Detachable mit Stift
  3. Laserjet Pro M15w und M28w HPs Laserdrucker schrumpfen auf 34 Zentimeter Länge

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

    •  /