Intel macht 2,28 Milliarden US-Dollar Quartalsgewinn
Intel hat im vierten Quartal einen Nettogewinn von 2,28 Milliarden US-Dollar (40 Cent pro Aktie) erzielt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 234 Millionen US-Dollar (4 Cent pro Aktie). Das gab das Unternehmen am heutigen 14. Januar 2010 nach Börsenschluss bekannt. Der Umsatz betrug 10,6 Milliarden US-Dollar, ein Zuwachs gegenüber einem Erlös von 8,2 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten nur einen Gewinn von 30 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 10,2 Milliarden US-Dollar erwartet.
Intel zahlte in dem Berichtszeitraum 1,25 Milliarden US-Dollar an AMD im Rahmen eines Vergleichs in einem Wettbewerbsverfahren. Ohne diese Zahlung hatte Intel einen Gewinn von 55 Cent pro Aktie erzielt.
Im ersten Quartal 2010 erwartet der Prozessorhersteller einen Umsatz von 9,7 Milliarden US-Dollar, plus/minus 400 Millionen US-Dollar. Am unteren Ende der Prognosen wurden damit die von den Analysten berechneten 9,35 Milliarden US-Dollar erreicht.
"Intels starke Ergebnisse 2009 spiegeln unsere Investitionen in industrieweit führende Produktions- und Produktinnovationen wider" , sagte Konzernchef Paul Otellini. Dies habe auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Wachstum in traditionellen Märkten und Expansion in neue Märkte ermöglicht. Künftig plane Intel, seine Computingprodukte für eine wachsende Anzahl von Produkten, Märkten und Kunden bereitzustellen.
"Ich erwarte für 2010 ein robustes Volumenwachstum bei der Nachfrage" , sagte Finanzchef Stacy Smith. "Der Privatkundenbereich wird ziemlich stark bleiben, und ich glaube an ein Wiederaufleben der Nachfrage für Business-Client-PCs."
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