Windows 7 trägt kaum zur Belebung des PC-Marktes bei

Gartner erwartet Erholung der PC-Nachfrage im neuen Jahr

Die IT-Marktforscher bei Gartner beobachten eine globale Erholung des PC-Marktes. Zumindest mengenmäßig stieg die Nachfrage im vierten Quartal massiv an. Doch Windows 7 erzeugte keine zusätzliche Nachfrage.

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Windows 7 trägt kaum zur Belebung des PC-Marktes bei

Nach dem tiefen Einbruch in der Weltwirtschaftskrise im Vorjahr hat sich die mengenmäßige Nachfrage auf dem weltweiten PC-Markt im vierten Quartal 2009 deutlich erholt. In dem Zeitraum wurden mehr als 90 Millionen PCs verkauft, ein Zuwachs von 22,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, so das IT-Marktforschungsunternehmen Gartner. Es war das stärkste Wachstum in den letzten sieben Jahren.

 

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"Dies deutet auf eine globale Erholung des PC-Marktes hin", sagte Mikako Kitagawa, Principal Analyst bei Gartner. Es werden von Gartner aber keine Aussagen zur Umsatzentwicklung, sondern nur zu den Stückzahlen gemacht. "Der Anstieg der Verkaufszahlen wurde stark von niedrigpreisigen mobilen PCs für Endverbraucher getragen, sowohl Notebooks als auch Mini-Notebooks", so Kitagawa. 2009 wurden 306 Millionen PCs verkauft, ein Zuwachs um 5,2 Prozent.

Windows 7 ging im vierten Quartal 2009 in den Verkauf. "Obwohl das neue Betriebssystem keine zusätzliche Nachfrage erzeugte, war der Produktstart ein positiver Impuls für die Werbung im Feiertagsgeschäft", sagte Kitagawa.

Hewlett-Packard verteidigte im vierten Quartal seine Spitzenposition auf dem Weltmarkt und konnte etwas stärker als der Markt wachsen. Auf den weiteren Rängen folgen nacheinander Acer, Dell, Lenovo und Toshiba.

Windows 7 auch in EMEA kein Nachfragemotor

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Im Wirtschaftsraum EMEA, eine Abkürzung, die für Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Afrika steht, wurden 29,7 Millionen PCs ausgeliefert, ein Zuwachs um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr wurden in EMEA 96,4 Millionen PCs verkauft. Damit ging der Markt um 6,2 Prozent zurück. Die Nachfrage für Mini-Notebooks blieb aber stark. Während die Märkte in Westeuropa und dem Nahen Osten wuchsen, blieb Osteuropa schwach.

Auch hier zeigte das neue Microsoft-Betriebssystem kaum Einfluss auf die Entwicklung. "Die Auswirkungen von Windows 7 waren minimal", sagte Ranjit Atwal, Principal Analyst für EMEA bei Gartner. Trotz eines Rückgangs blieb HP auch hier an der Spitze. Acer war trotz des hohen Wachstums von 37,1 Prozent nicht in der Lage, die Führungsposition zu übernehmen. 2010 soll der Markt in EMEA wieder um 10 Prozent wachsen, sagte Atwal.

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Raskolnikow 06. Feb 2010

Also ich gebe Stuntman Mike komplett recht! Verstehe nicht warum sein Text so bekämpft...

guzz 17. Jan 2010

naja liegt wohl auch weniger an win 7 und mehr an den unverschämten preisen die sie für...

Budgetgrenzwächter 15. Jan 2010

Hättest Du mal zuerst einen neuen Prozessor gekauft, dann einen Job angenommen und...

mrquarraks 15. Jan 2010

also ich weiß nicht was Ihr habt Pentium 3 800 MHz und 512 MB Sd-Ram und es läuft...



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